Donnerstag, 13. Februar 2020

Schwimmer legen 872 Kilometer für den guten Zweck zu

169 Teilnehmer sind innerhalb von 9.15 bis 21.15 Uhr 12 Stunden eine Strecke (Luftlinie) vom Bodensee nach Neapel geschwommen.
Beim 12-Stunden-Schwimmen im Sportbad zogen 169 Schwimmerinnen und Schwimmer ihre Bahnen. Insgesamt legten sie 872 Kilometer für den guten Zweck zurück.
Beim 12-Stunden-Schwimmen im Sportbad zogen 169 Schwimmerinnen und Schwimmer ihre Bahnen. Insgesamt legten sie 872 Kilometer für den guten Zweck zurück.

Das 12-Stunden-Schwimmen fand zum ersten Mal im neuen Sportbad statt und war sofort ein großer Erfolg. „Mit einer solchen Gesamtstrecke bei so vielen Teilnehmern haben wir gar nicht gerechnet“, freut sich Manfred Köder, Erster Vorsitzender des Schwimmvereins Friedrichshafen 1932 e.V.  „Sich selbst sportlich etwas Gutes zu tun und auch andere davon profitieren lassen, fand viel Anklang“, so Köder. Die Bodensee Apotheke, Taxi Fuhrmann, Intersport Bodensee-Center, die Baden-Württembergische Bank und die Deutsche Zeppelin Reederei, Gasthof Rebstock, Hotel Knoblauch, Pflegedienst Herbstzeit, Marzini Architekten und Blumen Schupp verwandelten jeden geschwommenen Meter, insgesamt 871.500 Meter, in eine Spende. Nach 12 Stunden Schwimmen kam so eine stattliche Summe von 6.250 Euro zusammen.

Mit rund 50 Helferinnen und Helfern waren Sportbad und Schwimmverein am Start, um die Anmeldungen entgegenzunehmen, Bahnen zuzuweisen und am Beckenrand Listen zu führen, wie viele Bahnen geschwommen wurden. Immer wenn der Schwimmer oder die Schwimmerin wieder am Rand angekommen war, machten die Helfer einen Strich. Dann waren 50 Meter geschafft.

41 Kinder waren eifrig dabei; sie schwammen 158 Kilometer. Die 23 Jugendlichen schwammen im Durchschnitt 7.5 Kilometer, also insgesamt 173 Kilometer. Und 105 Erwachsene steuerten 541 Kilometer bei.  Rekordverdächtige 871.500 Meter haben die Schwimmerinnen und Schwimmer damit innerhalb der 12 Stunden zurückgelegt.

Von der gesamten Spendensumme von 6.250 Euro erhält die Aktion Radio-7-Drachenkinder 1.600 Euro. Im Mittelpunkt der Radio-7-Drachenkinder stehen kranke, behinderte oder traumatisierte Kinder und Jugendliche aus dem Sendegebiet von Radio 7. Die restlichen 4.650 Euro investiert der Schwimmverein in eine elektronische Zeitmessanlage im neuen Sportbad.

Der Schwimmer mit den meisten Bahnen war Gunnar Heidenreich. Er schwamm 28.400 Meter. Beste Frau war Serafina Nohl mit 26.100 Meter. Bei den Jugendlichen bis 17 Jahren legten Lukas Klimt 20.250 Meter und Cora Heidenreich 25.700 Meter zurück. Bei den Kindern bis 12 Jahren schwammen Owen Francis-Henrichsen mit 25.050 Meter und Romy Kiefer mit 17.300 Meter die weitesten Strecken.

Die jeweils besten Schwimmer in den verschiedenen Kategorien:
Erwachsene (männlich): Gunnar Heidenreich (28.400 Meter) vor Manuel Rolfes (22.150 Meter) und Markus Blöchinger (20.250 Meter).
Erwachsene (weiblich): Serafina Nohl (26.100 Meter) vor Tina Feeß (22.900 Meter) und Margarita Popov (22.750 Meter).
Jugendliche (männlich): Lukas Klimt (20.250 Meter) vor Marcel Poness (18.150 Meter) und Leslie Francis-Henrichsen (10.250 Meter).
Jugendliche (weiblich): Cora Heidenreich (25.700 Meter) vor Lisa Kinast (18.300 Meter) und Aliena Knecht (12.550 Meter).
Kinder (männlich): Owen Francis-Henrichsen (25.050 Meter) vor Finn Nestle (17.300 Meter) und Biel Martínez Fàbrega (15.000 Meter).
Kinder (weiblich): Romy Kiefer (17.300 Meter) vor Alina Kopp (9.450 Meter) und Lina Seidler (9.350 Meter)

Alle Bilder