Montag, 20. Juli 2020

Scheckübergabe: Aller guten Dinge sind zehn

Christian Birkhofer und Christa Steuernagel vom Betriebsrat der Firma Airbus in Immenstaad sowie Adalbert Kühnle von der Fotogruppe Dornier e.V. übergaben einen Spendenscheck über 1.100 Euro. Damit unterstützen sie die Arbeit der Beratungsstelle für Frauen in Not und Trennungssituationen bei der Stadt Friedrichshafen nunmehr seit 2011.
Frauen und Männer halten Scheck und Kalender in de Händen.
(von links) Nicole Gregor-Rohde, Ines Weber und Sabine Weidenfeld vom Amt für Soziales, Familie und Jugend der Stadt Friedrichshafen, freuen sich über den Spendenscheck, mit dem Christa Steuernagel und Christian Birkhofer vom Betriebsrat und Adalbert Kühnle von der Fotogruppe Dornier e.V. die Arbeit der Beratungsstelle unterstützen.

Schon zum 10. Mal in Folge übergaben die Betriebsräte von Airbus in Immenstaad einen Spendenscheck zugunsten des Projektes „Frauen in Not“. Zusammengekommen sind die 1.100 Euro durch den Verkauf des Bodenseekalenders, in dem Bilder von Adalbert Kühnle und Christa Steuernagel zu sehen sind.

„Mit Hilfe von Adalbert Kühnle entsteht seit 2019 jährlich ein Kalender mit vielen faszinierenden Landschaftsbildern aus dem Bodenseekreis. Der Kalender kommt gut an und wird von unseren Kolleginnen und Kollegen bei Airbus sehr gerne gekauft“, so Christian Birkhofer. Der Verkaufserlös wird, so Birkhofer weiter, für einen guten Zweck im Bodenseekreis gespendet.

Empfänger der Spende ist die Beratungsstelle für Frauen in Not und Trennungssituationen beim Amt für Soziales, Familie und Jugend bei der Stadt Friedrichshafen. „Oft kommen die Frauen nach einer Trennung oder nach häuslicher Gewalt in eine Situation, in der ihre Existenz nicht gesichert ist. Mit dem Geld können wir unbürokratisch kleine Hilfen für das Notwendigste anbieten“, sagte Sabine Weidenfeld, die zusammen mit ihrer Kollegin Gabriele Löffler die Beratungsstelle betreut.

Wenn eine Partnerschaft in die Brüche geht, ist oft auch Gewalt im Spiel. Meistens sind es die Frauen, die sich entschließen zu gehen und keinen Zugriff mehr auf das gemeinsame Konto haben. Die Beratungsstelle führt aber auch Gespräche mit Männern in dieser Situation. „Im vergangenen Jahr konnten wir so rund 30 Frauen unbürokratisch und schnell helfen. Dafür bedanke ich mich herzlich, auch im Namen der Frauen. Sie können sicher sein, dass das Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird“, dankte Ines Weber, Leiterin des Amtes für Familie, Jugend und Soziales, den Spendern.

Die Beratungsstelle für Frauen in Not und Trennungssituationen unterstützt Frauen und Männer, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. 2019 wurden von den Mitarbeiterinnen 779 Beratungsgespräche mit etwa 145 Frauen und Männern geführt. Telefonisch sind die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle unter der Nummer 07541 203-3232 zu erreichen.