Montag, 11. März 2019

Das war der Kunst-Freitag 2019

Am 8. März hatten alle Häflerinnen und Häfler sowie alle Kunstliebhaber aus der Region wieder die Möglichkeit, Kunst an acht verschiedenen Orten zu bestaunen.
Küchenmodul im Bauhaus-Stil
Ausstellung IDEAL STANDARD. Spekulationen über ein Bauhaus heute im Zeppelin Museum. Foto: Tretter

Von 19 bis 24 Uhr öffneten die acht Kunst-Freitag-Partner ihre Türen, verbunden durch den Kunst-Bus, der kostenlos zwischen Stadt und Fallenbrunnen pendelte. Der Eintritt war wie immer frei.

Die Partner 2019: die Galerie Bernd Lutze, das Medienhaus im k42, das Kulturbüro im Kiesel, der Kunstverein, das Zeppelin Museum, die Plattform 3/3, die Zeppelin Universität sowie die ZF Kunststiftung und der JazzPort Friedrichshafen.

Bürgermeister Andreas Köster eröffnete den 34. Kunst-Freitag um 18 Uhr im Zeppelin Museum. Wer mochte, konnte gleich im Zeppelin Museum bleiben und einen Blick in die aktuellen Ausstellungen werfen oder an einer Führung teilnehmen. Im Turmatelier der ZF Kunststiftung zeigte der Berliner Künstler Franz John, der 38. Stipendiat der ZF Kunststiftung, einen ersten Einblick in seine Arbeit und stellte sein Projekt „Ressource Farbe“ vor. 

Im Kiesel zeigte das Kulturbüro der Stadt Friedrichshafen Poesiefilme der Kunsthochschule für Medien Köln in Endlosschleife, die Artothek des Medienhauses zehn originale Kunstwerke regionaler Künstlerinnen, als Dauerleihgabe der Kunstsammlung des Bodenseekreises sowie ein Kunstwerk aus dem Nachlass von Diether F. Domes mit dem Titel „Geneigte Ebene I“.

Der Kunstverein Friedrichshafen eröffnete zum Kunst-Freitag eine Ausstellung mit Werken seiner Mitglieder mit dem Titel „einmaleins(maleins)“.

Die Verbindung zu den Kunst-Orten außerhalb der Innenstadt schaffte der Kunst-Bus, in dem dieses Jahr die performative Intervention des japanischen Aktivisten und Konzeptkünstlers Yoshiaki Kaihatsu auf seine Ausstellung an der Zeppelin Universität hinwies. Auf dem ZF Campus der Zeppelin Universität im Fallenbrunnen war dann Yoshiaki Kaihatsus interaktives Ausstellungsprojekt zum Thema „Inseln der Freiheit“ zu sehen.

Im Fallenbrunnen direkt nebenan zeigte die Plattform 3/3 im Kulturhaus Caserne „One Thousand Colours. 2 Künstlerinnen zum Weltfrauentag“ von Alma Göring und Carla Chlebarov.

In der Galerie Bernd Lutze waren die Arbeiten von Hyun-Sook Song zu sehen. Die 1951 in Südkorea geborene und seit 1972 in Deutschland lebende Künstlerin verbindet ostasiatische Bildtradition mit westlicher Malerei.

Der JazzPort Friedrichshafen lud ab 21 Uhr ins Zeppelin Museum zur JazzNight unter der Zeppelinkonstruktion ein. The Real Mob spielten „Real Jazz“.