Es geht rund: Friedrichshafen bekommt ein Riesenrad

London hat eines und auch in Wien drehen sie sich: Große Riesenräder als Aussichtsfahrten und Touristenmagneten. Eine ganz besondere Attraktion mit Blick auf den See und die Alpen steht ab Freitag, 31. Juli in Friedrichshafen. Ein 50 Meter hohes Riesenrad wird am Hinteren Hafen aufgebaut und lädt bis Sonntag, 30. August zum Schweben zwischen Himmel und Erde ein.
Riesenrad – im Vordergrund Kettenkarussell

Riesenräder machen nicht nur Spaß, sondern bieten auch einen großartigen Ausblick über die Stadt, den See und die Berge.  In Friedrichshafen wird dieses besondere Erlebnis für vier Wochen Wirklichkeit. Rudolf Barth ist seit vielen Jahren mit seinem Riesenrad auf dem Seehasenfest vertreten. Immer am gleichen Platz, weshalb neben Touristen auch jedes Jahr viele Einheimische den außergewöhnlichen Blick von ganz oben auf den See und die Alpen schätzen.

„Wir wollen den Häflern und Gästen einen weiteren tollen Blickwinkel auf die Stadt, den See und die Alpen geben“, so Hans-Jörg Schraitle, Leiter des Amtes für Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung.

Durch die Corona-Krise sind in den vergangenen Monaten alle Kinder- und Heimatfeste abgesagt worden. Umso mehr freut sich Rudolf Barth aus Bonn, dass er sein Riesenrad an seinem traditionellen Platz am Seeufer für vier Wochen aufbauen kann. Wer mitfahren möchte, kann dies von Montag bis Freitag ab 12 Uhr und am Samstag und Sonntag ab 11 Uhr tun. Das Riesenrad dreht sich in jedem Fall bis zum Sonnenuntergang um 21 Uhr, etwaige Sonderfahrten werden rechtzeitig bekannt gegeben. Erwachsene bezahlen für die Fahrt fünf Euro und Kinder drei Euro. Damit sind die Fahrten sogar günstiger als beim Seehasenfest. Bei den Fahrten achten die Betreiber auf die vorgegebenen Hygiene- und Abstandsregelungen.

Am Montag, 27. Juli beginnt der spektakuläre Aufbau des 50 Meter hohen Riesenrades. Um ausreichend Platz für das Riesenrad zu schaffen, fallen am Hinteren Hafen einige Parkplätze weg. Die Inhaber der Bewohner-Parkausweise können während der rund vier Wochen die Fahrzeuge ersatzweise im Wohngebiet „Kleiner Berg“ parken. Hierfür muss der Ausweis gut sichtbar im Fahrzeug ausgelegt werden.