Donnerstag, 10. September 2020

7. Jazz & More Festival Friedrichshafen

Ende September startet die siebte Auflage des Jazz & More Festivals Friedrichshafen! Es ist ein verflixtes siebtes Jahr mit vielen Unwägbarkeiten. Dennoch ist es gelungen, ein attraktives und abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen.
Frau schaut direkt in die Kamera
Rebekka Bakken, Foto: Felix Broede

Den Auftakt macht die norwegische Singer-Songwriterin Rebekka Bakken (30. September, 18 Uhr, Graf-Zeppelin-Haus), die vor ihrem Konzert auch für ein Künstlergespräch (18 Uhr, Graf-Zeppelin-Haus) zur Verfügung steht. Rebekka Bakken gehört in ihrem Genre zu den markantesten Sängerinnen Europas. Mutig mixt sie die Folklore ihrer Heimat, Country und Western aus den USA oder Coverversionen von Tom Waits und Ludwig Hirsch. Mit ihrem neuen Album „Things You Leave Behind“ schlägt sie ein weiteres Kapitel in ihrer Karriere auf, zugleich ein Anfang und eine Rückschau.

Das folgende Konzert gestalten das Lukas Pfeil Quartett und die Sängerin Fola Dada (1. Oktober, 20 Uhr, Casino Kulturraum). Das Quartett zelebriert den zeitlosen und vornehmen Sound dieser klassischen Jazz-Besetzung im amerikanischen Stil. Gemeinsam mit der fantastischen Sängerin Fola Dada präsentiert die Band ein Programm aus Liedern des „Great American Songbook“.

Ebenfalls auf dem Programm steht das deutsche Duo Julia Hülsmann, Piano, und Christopher Dell, Vibraphon (2. Oktober, 20 Uhr, Graf-Zeppelin-Haus). Sie gelten als Ausnahme-Duo. Beide prägen seit Jahrzehnten die Jazzszene in Deutschland. Mit ihrem Julia Hülsmann Trio ist die Pianistin aus dieser Szene nicht mehr wegzudenken. Christopher Dell, Vibraphonist, Schlagzeuger und Komponist, ist Leiter des Instituts für Improvisationskunst Berlin. Gemeinsam bieten sie große Kunst an zwei perkussiven Instrumenten.

Den Abschluss der Konzerte macht das Makiko Hirabayashi Trio mit der in Tokio geborenen Pianistin Makiko Hirabayshi, dem dänischen Bassisten Klavs Hovman und der amerikanisch-dänischen Schlagzeugerin und Sängerin Marilyn Mazur (3. Oktober, 20 Uhr, Bahnhof Fischbach). Ein kongeniales Team, in dem alle Beteiligten die eigene Gestaltungskraft in den Dienst einer gemeinsamen Klangwirkung stellen. „Where the Sea Breaks“ ist das vierte Album des Ensembles, dem man nicht nur die Freundschaft anhört, sondern das mit seiner Klangschönheit und natürlichen Ästhetik des harmonischen Musikempfindens aus dem Rahmen fällt.

Wie schon in den vorangegangenen Jahren laufen in Kooperation mit dem Kino Studio 17 zwei ausgesuchte Filme: „Mali Blues“ ist ein Dokumentarfilm über vier Musiker aus Mali (Westafrika), die mit ihrer Musik für einen toleranten Islam und für Frieden in ihrem Land kämpfen. „Amazing Grace“ zeigt die Queen of Soul Aretha Franklin 1972 in einem sensationellen Gospelkonzert. „Mali Blues“ läuft vom 1.bis 3. Oktober jeweils um 18 Uhr im Studio 17, „Amazing Grace“ am 4. Oktober, 11 Uhr und 5. Oktober, 20 Uhr ebenfalls im Studio 17.

Alle Veranstaltungen finden selbstverständlich unter Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Regeln statt. Während des Ein- und Auslasses ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend. Erst nach Einnahme des Sitzplatzes kann dieser abgenommen werden.

Das Künstlergespräch am 30. September findet in Kooperation mit dem artsprogram der Zeppelin Universität statt. Eintritt frei, schriftliche Anmeldung bis zum 29. September unter .

Tickets

Konzerte
Graf-Zeppelin-Haus, Tel. 07541 288-444

www.kultur-friedrichshafen.de / www.reservix.de
Abendkasse: eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Filme
Nur Tages-/Abendkasse