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Der 2. Weltkrieg und die Zeit danach

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Der 2. Weltkrieg und die Zeit danach

Im Jahr 1939 begann der 2. Weltkrieg. Diese unheilvolle Zeit brachte auch für das Karl-Olga-Krankenhaus schwerwiegende Veränderungen mit sich. Insbesondere der Luftangriff am 28.04.1944 zerstörte große Teile der Stadt Friedrichshafen und auch das "Karl-Olga-Krankenhaus" erlitt schwere Schäden. Die Kranken mussten verlegt werden. Nach dem Krieg wurden diese Schäden Zug um Zug beseitigt, so dass dort wieder ein normaler Krankenhausbetrieb möglich wurde.

Bau der Isolierstation
1957/58 entstand die sog. "Isolierstation". 1964 baute die Stadt dann auf dem Grundstück des Karl-Olga-Krankenhauses an der Ailinger Straße ein Personalwohnhaus für Schwestern und schließlich folgte an der Ostseite des Krankenhauses selbst im Jahr 1966 der Anbau eines Zweckbaues. Zuletzt hatte das Krankenhaus 260 Betten. Aber es war damit im Laufe der Jahre immer noch zu klein, um die wachsende Bevölkerung zu versorgen.

Bau eines neuen leistungsfähigen und zeitgemäßen Krankenhauses
Das viel zu kleine "Karl-Olga-Krankenhaus" zwang die Stadt seit längerem zu Überlegungen für einen Neubau. Bei Manzell, wo schon 1941 der künftige Krankenhausstandort vorgesehen war, entstand dann schließlich ein neues städtisches Krankenhaus mit 460 Betten. Am 06. Juni 1975 konnte es eingeweiht werden. 127 Millionen DM betrugen die Baukosten für das Projekt einschl. Personalwohnungen und Kindertagesstätte.

Was wird aus dem alten "Karl-Olga-Krankenhaus"?
Schon lange vor dem Umzug des Krankenhauses in das neue Gebäude bei Manzell machte man sich bei der Stadtverwaltung Gedanken über die weitere Verwendung des Karl-Olga-Hauses, wie es nach Auszug des Krankenhauses heißen sollte.
Nach vielen Diskussionen, Gesprächen und Überlegungen gab der Gemeinderat schließlich in seiner Sitzung am 04.03.1976 "grünes Licht" für den Umbau. Bereits damals mag sich das eine oder andere Mitglied des Gemeinderats die Frage gestellt haben, ob es denn nicht besser gewesen wäre, das alte Haus abzubrechen und stattdessen einen modernen Neubau zu erstellen. Unabhängig von der finanziellen Frage dürfte die Entscheidung aber schon deshalb richtig gewesen sein, weil das Karl-Olga-Haus eines der wenigen geschichtsträchtigen Gebäude in Friedrichshafen ist, das den Krieg -wenngleich auch sehr angeschlagen- überstanden hat. Hier wurden Generationen von Friedrichshafenern geboren und für diejenigen, die heute noch ein religiöses Empfinden haben, ist die Kapelle in diesem Haus auch der Ort ihrer Taufe.
Nach dem einstimmigen Beschluss des Gemeinderates sollten im Westteil des Karl-Olga-Hauses 50 Betten für die Altenpflege entstehen und im Ostteil sollten 30 chronisch- und Langzeitkranke Aufnahme finden. Daneben war geplant, die urologische Belegabteilung des Krankenhauses mit 25 Betten, im Karl-Olga-Haus zu belassen. Der Umbau war mit rd. 3,5 Mio. DM veranschlagt, wobei das Land Baden-Württemberg und der Landkreis Bodenseekreis jeweils Zuschüsse gaben.

Die urologische Belegabteilung kommt ins neue Krankenhaus.
Am 29.09.1976 befasste sich der Gemeinderat erneut mit dem Karl-Olga-Haus. Anlass hierfür war die Erkenntnis, dass sich eine Ausgliederung der urologischen Belegabteilung letztendlich doch nicht bewährt hatte.
Dies alles führte dazu, dass sich der Gemeinderat zu einer Verlegung der urologischen Belegabteilung in das neue Krankenhaus bei Manzell veranlasst sah.

Im August 1977 verließ die Urologie das Karl-Olga-Haus.
Bereits in dieser Sitzung wurde vom Hochbauamt in der Sitzungsvorlage deutlich gemacht, dass sich mit der Herausnahme der Urologie auch Planungsänderungen für den Altenhilfebereich erreichen lassen.

Foto Quelle: Bockelmann

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