Senioren- und behindertengerechtes Wohnen

Die Stadt Friedrichshafen fördert im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel den barrierefreien Umbau von beste­henden Gebäuden oder Wohnungen. Ziel der städtischen Förderung ist es, die Versorgung von älteren und behinderten Menschen mit geeignetem Wohnraum zu verbessern sowie deren dauerhaften Verbleib in Bestandswohnungen zu ermöglichen.
Die Zuschüsse sind eine freiwillige Sozialleistung, auf die kein Rechtsanspruch besteht. Sie sind keine öffentlichen Mittel im Sinne des Landeswohnraumförderungsgesetzes (LWoFG).

Der verlorene Baukostenzuschuss kann für folgende Maßnah­men gewährt werden:

  • Aufzug (soweit er zur Barrierefreiheit erforderlich ist) – Der Aufzug muss in der Art gestaltet sein, dass die Benutzung mit einem Rollstuhl problemlos möglich ist.
    Alternativ: Treppenlift – Der Treppenlift Innerhalb eines Einfamilienhauses oder einer
    Maisonettwohnung muss problemlos mit einem Rollstuhl be­nutzt werden können.
  • Sanitär – Die Sitzhöhe des WC beträgt 48 cm und ist bei Bedarf höhen­ anpassbar. Der Dusch­ und Umsteigeplatz ist stufenlos begeh­- und befahrbar.
  • Eingangs- und Zimmertüren – Schwellenlose Übergänge: höchstens 2 cm Schwellenhöhe
    zur Türabdichtung sowie ausreichende Türbreite im gesamten Objekt.
  • Hauszugang: Rampe – Komfortabler Hauszugang der eine leichte Begeh­ und Befahr­barkeit ermöglicht.

Die Höhe des verlorenen Baukostenzuschusses für den barriere­freien Umbau orientiert sich an der Maßnahme, die durchge­führt werden soll:

  • Aufzug / Treppenlift – Maximale Förderung 2.500 EUR
  • Sanitär – Maximale Förderung 1.500 EUR
  • Eingangs- und Zimmertüren – Maximale Förderung 500 EUR
  • Hauszugang: Rampe – Maximale Förderung 500 EUR

Sollten die tatsächlichen Kosten weniger als die genannte Förderung ausmachen, reduziert sich der Zuschuss auf diesen Betrag. Der Zuschuss wird nach Abschluss der Maßnahmen ausbezahlt.

Voraussetzungen

Antragsberechtigung
Eigentümer und Vermieter von bestehenden Gebäuden in Friedrichshafen sowie von Eigentumswohnungen in einem Mehrfamilienhaus in Friedrichshafen sind antragsberechtigt.
Für eine Bewilligung von größeren Projekten ab 5 Wohnein­heiten bedarf es der Einzelfallentscheidung des zuständigen beschließenden Ausschusses des Gemeinderates der Stadt Friedrichshafen. Erst nach dessen Beschluss kann eine Entschei­dung über den Antrag ausgesprochen werden.

Allgemeine Voraussetzungen
Um sich den Zuschuss zu sichern, muss der Antrag vor Ab­schluss der Umbaumaßnahme eingereicht werden. Empfehlens­wert ist die Integration in bauliche Vorhaben bereits zu Beginn der Planung. Planungsgrundlage ist hierbei die DIN 18025–2 (in der jeweils gültigen Fassung oder an deren Stelle tretende Regelung), wobei die zuschussgewährende Stelle in Absprache mit dem Zuschussnehmer Abweichungen zulassen kann. Der Bauherr hat die besonderen Vorgaben des Zuwendungsempfän­
gers zu beachten.

Eine Kombination mit anderen Förderungen ist grundsätzlich möglich. Sollte es jedoch zu einer Überfinanzierung kommen, steht der Stadt Friedrichshafen das Recht zu, den verlorenen Zuschuss entsprechend zu kürzen.

Ablauf

Bitte beachten Sie, dass der Antrag bereits vor Abschluss der Maßnahme eingereicht werden muss.

Erforderliche Unterlagen

  • Antrag in einfacher Ausfertigung
  • Kostenvoranschläge
  • Grundriss und Ansichten des Objekts
  • Bilder des Objekts im Ist­Zustand

Kosten

keine

Freigabe

Stadt Friedrichshafen, 15.01.2020

Formulare & Online-Dienste

Zugehörige Lebenslagen

Kontakt

Herr T. Ammann
Abteilung Wohnungswesen
stellv. Abteilungsleiter Wohnungswesen
Gebäude: Technisches Rathaus
Raum: 1.32
Tel. +49 7541 203-4251
Fax +49 7541 203-84251

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