Freitag, 24. April 2020

Tag des Baumes: Stadt hat jetzt 40 Bäume mehr

Im Frühjahr wurden im Stadtgebiet neue Bäume und Sträucher gepflanzt. Jetzt wachsen rund 14.500 Bäume auf städtischen Grünflächen und auf Straßenbegleitgrün.
Baumsetzlinge auf Acker

Traditionell werden am Tag des Baumes am 25. April überall Bäume gepflanzt. Pflanzaktionen können in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht vorgenommen werden. Trotz der Einschränkungen hat die Stadt bereits im Frühjahr rund 40 Bäume und zahlreiche Sträucher im Stadtgebiet gepflanzt. Damit erhöht sich die Zahl der Bäume auf den städtischen Grünflächen und dem Straßenbegleitgrün auf rund 14.500 Bäume. Hinzu kommen noch 3.000 Bäume an der B 31 neu Anschlussstelle Fischbach.

„Bäume und Grün in der Stadt ist in Zeiten des Klimawandels von fundamentaler Bedeutung. Mit jedem Baum wird die Stadt ein Stück grüner. Dieser Aufgabe müssen wir in Zukunft noch mehr Raum, Mittel und Aufmerksamkeit widmen“, erklärt Erster Bürgermeister Dr. Stefan Köhler.

Dieser Verpflichtung kam die Stadt in diesem Jahr in besonderer Weise nach. Im Zuge des Neubaus der B31 an der Anschlussstelle Fischbach wurde eine rund 1,5 Hektar große städtischen Fläche vorbereitet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Stadtgrün und Friedhöfe des Stadtbauamtes pflanzten dort dann auf rund 9.000 Quadratmeter mehr als 3.000 heimische und standortgerechte Jungbäume.

„Der Ortseingang von Fischbach soll üppig grün werden, einen wesentlichen Beitrag zur Klimafolgen-Anpassung liefern, die Biodiversität steigern und dadurch auch einem wertvollen Baustein zur Biotopvernetzung liefern“, erklärt Wolfgang Kübler, Leiter des Stadtbauamtes.

In den eher feucht-nassen Bereichen stehen Erlen, Birken Stieleichen, Traubenkirschen und Bergahorne. Auf den trockenen Bereichen wurden Traubeneichen, Hain- und Rotbuchen, Vogelkirschen, Elsbeeren, Kiefern sowie der letztjährige Baum des Jahres, die Flatterulme. An den Rändern stehen kleinere Baumarten und Sträucher, die den Übergang zu den artenreichen Wiesen bilden. Zu einem späteren Zeitpunkt werden noch die Ansaaten mit der eigens für Friedrichshafen zusammengestellten „Häfler Mischung“ angesät.

„Es ist unsere Aufgabe, wo immer es möglich ist, Arten- und Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen. Das ist mit der Pflanzung an der Anschlussstelle Fischbach gelungen. Damit machen wir Friedrichshafen Stück für Stück fit für die Zukunft. Gerne gehen wir dabei mit gutem Beispiel voran“, sagt Wolfgang Kübler, Leiter des Stadtbauamtes.

Seit diesem Jahr haben die Häfler Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich als Baumpaten aktiv um Bäume in der Stadt zu kümmern. Wer Interesse hat, eine Baumpatenschaft zu übernehmen, kann sich bei der Abteilung Stadtgrün und Friedhöfe im Stadtbauamt melden. Aufgabe der Paten ist es, sich um einen Baum zu kümmern und ihn zu gießen.  Wer möchte, kann die Baumscheibe (der Bereich unterhalb des Baumes) gestalten, sein direktes Wohnumfeld schöner machen und gleichzeitig den Baum vor der Haustüre pflegen.

Bürgerinnen und Bürger, die sich für eine Baumpatenschaft interessieren, finden unter www.friedrichshafen.de/baumpatenschaft weitere Informationen. Fragen zum Wunschbaum und zur „Häfler Mischung“ beantworten die Mitarbeiterinnen der Abteilung Stadtgrün und Friedhöfe im Stadtbauamt, Telefon 07541 203-4309, .

Wer einen Bürgerbaum spenden möchte findet unter www.bürgerbaum.friedrichshafen.de alle weiteren Informationen.