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Stadt erhält Zuschuss aus Bundesprogramm

Bis maximal 657.000 Euro stellt der Bund für das Projekt „Grüne Oasen für die Kernstadt Friedrichshafen“ und die damit verbundene gestalterische Aufwertung der Innenstadt und die Umgestaltung des Adenauerplatzes bereit. Insgesamt genehmigte der Gemeinderat für das Projekt 1,06 Millionen Euro.

Die Umgestaltung des Adenauerplatzes wurde im Gemeinderat am 4. Oktober 2021 beschlossen. Auf einen entsprechenden Antrag der Stadt beschloss das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung das Friedrichshafener Projekt aus dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandelt“ mit 657.000 Euro zu fördern.

Oberbürgermeister Andreas Brand freut sich über die Förderzusage: „Das ist eine tolle Nachricht. Damit können wir die weiteren Schritte, den Adenauerplatz gestalterisch aufzuwerten und so zu einem Begegnungsort für die Menschen in der Innenstadt zu machen, angehen.“

Derzeit bietet der Adenauerplatz als urbaner Platz mit weitgehende offenen Flächen zwar sehr gute Voraussetzungen für Märkte und Veranstaltungen. Im Sommer bieten die wenigen Bäume kaum Schatten, weshalb der Platz im Westbereich kaum von der Bevölkerung angenommen wird.

„Mit der Umgestaltung soll der Platz wieder seiner ursprünglichen Bedeutung als zentraler Marktplatz an der Kirche und dem Rathaus gerecht und gleichzeitig vorbildhaft für die Zukunft gestaltet werden“, so Erster Bürgermeister Fabian Müller.

Die Entwurfsplanung des Büros K1 aus Berlin sieht eine deutliche Verbesserung der Aufenthaltsqualität vor. Damit soll insgesamt die Innenstadt nach den Zielsetzungen des ISEK und der Klimaanpassung aufgewertet werden. Zudem ist vorgesehen, mit der Neugestaltung den Anteil des klimatisch wirksamen Grüns zu erhöhen und es ist ein klimaangepasstes Regenwassermanagement vorgesehen. Kernelemente sind dabei die Hitzevorsorge durch Schatten, Kühlung und Verdunstung sowie die Starkregenvorsorge durch eine Regenwasserrückhaltung.

In der Mitte des Adenauerplatzes findet sich eine zentrale, grüne Insel mit einem Hain aus Klimabäumen, die ein Schattendach über die Platzfläche bilden. Der Hain soll barrierefrei über die Nordseite erreichbar sein.

Der Baubeginn ist für Jahresmitte 2022 vorgesehen. Voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2023 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen werden.