Stadtwerk am See informiert zu Preisbremsen

Die von der Bundesregierung und Bundestag beschlossenen Energie-Preisbremsen kommen zum 1. März, mit Rückwirkung zum 1. Januar 2023. Das Stadtwerk am See informiert deshalb in einer Pressemitteilung über die wichtigsten Fragen und Antworten zu der staatlichen Entlastung.

„Die im Gesetz vorgegebene Berechnung der Preisbremsen für Strom, Gas und Wärme ist sehr komplex. Es ist uns klar, dass unsere Kunden vielen Fragen dazu haben“, erklärt Bianca Romer, Leitung Kundenmanagement beim Stadtwerk. „Deswegen versuchen wir, möglichst viele davon schon im Vorfeld zu beantworten.“ Romer weist auf die Website des Stadtwerks hin: „Auf einer Sonderseite zur Energiekrise sammeln wir seit Beginn der Krise die aktuellsten Informationen und erklären sie ganz einfach, als Fragen und Antworten aus Kundensicht.“ Um möglichst viele Kunden zu erreichen, kommuniziere man aber auf vielen verschiedenen Ebenen. „Wir hoffen deshalb auch auf die Unterstützung der Medien.“

Die wichtigsten Fragen und Antworten fasst das Stadtwerk so zusammen:

Wer profitiert von den „Preisbremsen“?

Alle Privat- und Geschäftskunden in Deutschland, die Erdgas, Strom und Fernwärme beziehen.

Ab wann gelten die Preisbremsen?

Die Preisbremsen gelten ab dem 1. März. Das heißt: Das Stadtwerk schreibt den Entlastungsbetrag ab März monatlich gut, im März einmalig auch rückwirkend für Februar. Im Januar erhebt das Stadtwerk keinen Abschlag.

Die Preisbremsen gelten zunächst bis zum 31. Dezember 2023. Eine Verlängerung bis Ende April 2024 ist möglich.

Wie hoch ist die monatliche Entlastung für Kunden?

Der Entlastungsbetrag berechnet sich aus der Differenz zwischen dem vertraglich vereinbarten Arbeitspreis und den gesetzlich festgelegten Referenzpreisen. Diese sind beim Strom 40 Cent pro Kilowattstunde, beim Gas 12 Cent, bei Nahwärme 9,5 Cent. Dieser Referenzpreis wird für 80 Prozent des Verbrauchs berechnet.
Für Kunden mit mehr als 1,5 Mio Kilowattstunden bei Gas und Wärme oder mehr als 30.000 Kilowattstunden beim Strom gelten andere Werte.

Wie wird der Verbrauch des Kunden berechnet?

Entlastet – „gebremst“ – werden 80% des Energieverbrauchs der Kunden. Als Basis für Privatkunden dient der Jahresverbrauch, der im Monat September 2022 prognostiziert wurde (also ebenso wie bei der Dezember-Soforthilfe).

Wie werden die Bürgerinnen und Bürger informiert?

Das Stadtwerk am See schickt Ende Februar 2023 ein persönliches Informationsschreiben an alle seine Gas-, Strom- und Wärmekunden. Darin wird jeweils individuell für jede Kundin und jeden Kunden die monatliche Entlastung aufgeführt. Das Stadtwerk weist darauf hin, dass Kunden bis dahin ihre Abschläge weiter wie vertraglich vereinbart zahlen müssen. „Eventuell zu viel gezahlte Beträge gehen natürlich nicht verloren, wir verrechnen das mit der nächsten Jahresabrechnung“, so Romer.

Wie erhalten Kunden den Entlastungsbetrag?

Der Entlastungsbetrag wird erstmals im März 2023 gutgeschrieben. Mit der März-Gutschrift wird auch die Gutschrift für Februar 2023 berücksichtigt – im Januar zahlen Stadtwerk-Kunden keinen Abschlag. Das Stadtwerk reduziert die Abschläge und Vorauszahlungen der Kunden um diesen Betrag.

Was müssen Kunden dafür tun?

Das hängt davon ab, wie Kunden ihre Energie bezahlen.

  • Bei Kunden mit Lastschrift oder Barzahlung reduziert das Stadtwerk den monatlichen Abschlag um den jeweils individuell berechneten Gutschriftbetrag.
  • Kunden, die ihre Abschläge selbstständig überweisen, sollten den monatlichen Abschlag um die individuell berechnete Gutschrift reduzieren. Wenn dies nicht geschieht, verrechnet das Stadtwerk die zu viel gezahlten Beträge mit der Jahresabrechnung im Januar 2024.
  • Details dazu finden Kunden im Anschreiben Ende Februar.

Fragen und Antworten und stets aktuelle Informationen zu Energiepreise, Energiesparen und Versorgungssicherheit hat das Stadtwerk auf www.stadtwerk-am-see.de/energiekrise zusammengefasst.

Quelle: Stadtwerk am See