Wie sicher fühlen sich die Häfler in ihrer Stadt?

Die repräsentative Online-Bürgerbefragung zum Sicherheitsgefühl beginnt am Dienstag, 21. September.

Wie sicher fühlen sich die Häflerinnen und Häfler in Friedrichshafen? Antworten auf diese Frage soll eine repräsentative Online-Bürgerbefragung ergeben, die am Dienstag, 21. September startet. Die online hinterlegten Fragebögen können bis 24. Oktober ausgefüllt werden.

Mit der Bürgerbefragung soll das subjektive Sicherheitsempfinden sowie die spezifischen Sicherheitsbedürfnisse, Ängste und Sorgen der Friedrichshafener Bürgerinnen und Bürger ermittelt werden. Rund 15.000, durch Zufall ausgewählte Häflerinnen und Häfler ab 14 Jahren, werden zu ihrer Einschätzung und Meinung befragt.

Entwickelt wurden die Inhalte der Befragung von Professor Dieter Hermann vom Kriminologischen Institut der Universität Heidelberg. Die Befragung wird für die Stadt von der wer denkt was GmbH aus Darmstadt durchgeführt und über die Beteiligungsplattform der Stadt dargestellt.

Per Post bekommen die per Zufall ausgewählten Teilnahmeberechtigten einen Brief mit einem Link, über welchen der Fragebogen online auf www.mach-mit.friedrichshafen.de aufgerufen werden kann.  Der persönliche Zugangscode berechtigt zur Teilnahme an der Onlinebefragung.

Teilnehmen können nur die repräsentativ ausgewählten Bürgerinnen und Bürger, die einen Brief erhalten. Die Teilnahme ist freiwillig. Die Beantwortung der Fragen erfolgt anonym, so dass ein Rückschluss auf einzelne Personen nicht möglich ist. Die Stadt Friedrichshafen erfährt weder, ob eine teilnahmeberechtigte Person tatsächlich teilnimmt, noch welche Person den Fragebogen zu welchem Zeitpunkt ausfüllt. Die Beantwortung der Fragen dauert etwa 15 Minuten. Auf dem Fragebogen gibt es auch die Möglichkeit, eigene Erfahrungen und konkrete Verbesserungsvorschläge aufzuschreiben.

„Durch die Befragung erhoffen wir uns wichtige Erkenntnisse über das Sicherheitsempfinden der Menschen, die in Friedrichshafen leben. So können wir die Ursachen für vorhandene Ängste und Sorgen klären und konkrete Maßnahmen entwickeln, die die subjektiv wahrgenommene Sicherheit steigern können. Ich danke allen, die den Fragebogen online ausfüllen“, erklärt Bürgermeister Dieter Stauber und ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir mit Professor Dr. Hermann einen absoluten Fachmann gewinnen konnten, der zahlreiche Erfahrungen von Sicherheitsbefragungen in anderen Städten Baden-Württembergs mitbringt“.

Damit es möglichst genaue und zuverlässige Ergebnisse gibt, sollten sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger an der Onlinebefragung beteiligen. Die Antworten werden nach Befragungsende vom Kriminologischen Institut der Universität Heidelberg ausgewertet.

Für Fragen zur Umfrage oder zu einzelnen Inhalten stehen die Mitarbeitenden des Amtes für Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung telefonisch unter der Nummer 07541 203-2181 oder per E-Mail zur Verfügung.