Mittwoch, 17. Februar 2021
Kategorie: Schulmuseum

Virtueller Fasnetsumzug im Schulmuseum

Langeweile am Rosenmontag? Wenn die Fasnet dieses Jahr schon nicht gewohnt bunt und laut sein konnte, wollten wir uns trotzdem den Spaß nicht verderben lassen. Gemeinsam mit dem Zeppelin Museum wurde deshalb ein besonderer Online-Workshop ins Leben gerufen, der fröhliche Narrenstimmung in die Kinderzimmer gebracht hat.
Kinder in einem Online-Workshop
Bunt verkleidet sind nicht nur die Kinder, sondern auch die Teilnehmer ihres "Fasnetsumzugs"

„Narren(luft)schiff und Eselsohren“ hieß die Kooperation der beiden Museen. Das Zeppelin Museum und das Schulmuseum erzählten dabei spannende Geschichten über das Narren(luft)schiff. Und was ein Esel mit der Fasnet zu tun hat, das erfuhren die Kinder zwischen 8 und 12 Jahren auch.

Wie es sich gehört, kamen die Kinder natürlich als Prinzessinnen, Piratinnen oder Räuber - und vom Zeppelin Museum gab es dank zugeschickter Süßigkeiten auch die nötigen "Kamellen". Karin Oelfke vom Schulmuseum erklärte zunächst, was Esel mit Narren und Fasnet zu tun haben, und wie beide auch in der Schule früher eine Rolle spielten. Dafür ging es "virtuell" in den Klassenraum aus 1850, in dem der Strafesel von früheren Strafen erzählt. Anschließend berichtete Antje Mayer vom Zeppelin Museum über die Anfänge des Zeppelinbaus und zeigte Fotos von Umzügen vor ca. 100 Jahren mit Zeppelinen als Umzugswagen.

Sehr spaßig und bunt wurde es, als die Kinder Figuren von einer Vorlage ausmalen und verkleiden konnten. Danach haben sie selbst einen Umzugswagen gemalt und so einen eigenen Fasnetsumzug gestaltet. Die Kinder hatten daran so viel Spaß, dass sie auch nach dem Workshop noch weiter an ihrem "Umzug" gearbeitet haben.

So wurde die Ersatz-Fasnet 2021 zum vollen Erfolg und zur tollen Ablenkung für alle teilnehmenden Kinder. Der Workshop wurde zweimal durchgeführt, einmal mit einer Schulklasse in der Woche vor Fasnet und am Rosenmontag mit neun Kindern über wissen2.

Hoffen wir dennoch, dass 2022 die Fasnet wieder ganz normal und auf den Straßen gefeiert werden kann.

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