Verbrennen von pflanzlichen Abfällen

In Friedrichshafen und den Ortschaften muss das Verbrennen größerer pflanzlicher Abfälle rechtzeitig vorher von den Landwirten bei der Feuerwehr in Friedrichshafen gemeldet werden.

Das Amt für Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung der Stadt Friedrichshafen weist darauf hin, dass das Verbrennen von landwirtschaftlichen Grünabfällen nur unter strengen Bedingungen zulässig ist. Nach Möglichkeit soll zum Schutz der Umwelt und der Tierwelt ganz darauf verzichtet werden.

Zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang dürfen keine pflanzlichen Abfälle verbrannt werden. Bei starkem Wind und Inversionswetterlagen darf ebenfalls kein Grünabfall verbrannt werden. Die Abfälle müssen so trocken sein, dass sie unter möglichst geringer Rauchentwicklung verbrennen. Durch Rauchentwicklung dürfen keine Verkehrsbehinderungen, keine erheblichen Belästigungen und kein Funkenflug entstehen.

Die Verbrennung muss ständig von erwachsenen Personen kontrolliert werden. Keinesfalls dürfen folgende Mindestabstände unterschritten werden: 100 Meter von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen, 100 Meter zum Wald, 50 Meter von Gebäuden und Baumbeständen und Hecken sowie 30 Meter zu eigenem Waldbesitz. Feuer und Glut müssen beim Verlassen der Feuerstelle erloschen sein.

Das Verbrennen größerer Mengen pflanzlicher Abfälle muss bei der Feuerwehr Friedrichshafen, Telefon 07541 203-2200, vorher angezeigt werden. Das Verbrennen pflanzlicher Abfälle ist nur Land- und Forstwirten erlaubt, sofern es nicht möglich ist, die pflanzlichen Abfälle anderweitig ordnungsgemäß zu verwerten, beispielsweise durch Unterpflügen und Kompostieren.

Es dürfen nur pflanzliche Abfälle verbrannt werden. Wer ordnungswidrig handelt und nicht erlaubte Materialien verbrennt, riskiert ein empfindliches Bußgeld und muss gegebenenfalls auch für die Kosten eines von ihm verursachten Feuerwehreinsatzes aufkommen.

Weitere Informationen