Freitag, 21. Juni 2019

StadtSeniorenRat verabschiedet

Bürgermeister Andreas Köster verabschiedete in einer Feierstunde im Rathaus den jetzigen StadtseniorenRat mit Karin Sobiech-Wischnowski , Elisabeth Philipp, Reinhard und Margret Kurowski, Heidi Wenkel, Jutta Hietel, Bruno Hirscher, Detlef Luf und Monika Hecht. Nach 19 Jahren wird der StadtSeniorenRat in seiner jetzigen Form durch den Beirat für Belange älterer Menschen ersetzt. In ihm können sich künftig Bürgerinnen und Bürger, unabhängig vom Alter, an der Gestaltung der nachberuflichen Lebensphase beteiligen.
Frauen und Männer stehen in einer Gruppe.
Bürgermeister Andreas Köster bedankte sich bei Karin Sobiech-Wischnowski, den Mitgliedern es StadtSeniorenRates und der Zukunftswerkstatt für die besondere ehrenamtliche Arbeit, die sie über viele Jahre leisteten.

Karin Sobiech-Wischnowski langjährige Vorsitzende Gegründet wurde der StadtSeniorenRat Friedrichshafen  in seiner jetzigen Form im Jahr 2000. Seit 2004 steht Karin Sobiech-Wischnowski als Vorsitzende dem StadtSeniorenRat vor.  Zusammen mit der zweiten Vorsitzenden, Christa Winckler, die zu Beginn des Jahres verstarb, haben sie über die Jahre die Interessen der Friedrichshafener Senioren und Seniorinnen in unterschiedlichen Gremien vertreten.

Karin Sobiech-Wischnowski setzte sich mit viel Herzblut über all die Jahre für die älteren Menschen ein. Unterstützt wurde sie dabei von Elisabeth Philipp, die das Tanzcafé für Menschen mit und ohne Demenz, das monatlich im Haus Sonnenuhr angeboten wird, leitete und auch künftig leiten wird.  Verabschiedet wurden auch Reinhard und Margret Kurowski. Sie setzten sich wie Elisabeth Philipp für die Zukunftswerkstatt ein. Als Vertreterin des Bürgerbüros war Heidi Wenkel aktiv in der Zukunftswerkstatt und Jutta Hietel engagierte sich ehrenamtlich in der Cafeteria des Hauses Sonnenuhr.

Bruno Hirscher war als Vorsitzender des Seniorenverbandes öffentlicher Dienst im Bodenseekreis und Detlef Luf als Leiter der Bahnhofmission Friedrichshafen in der Zukunftswerkstatt für die Belange älterer Menschen in Friedrichshafen aktiv. Monika Hecht engagiert sich ehrenamtlich mit außergewöhnlichem Engagement als Vorsitzende des Beirates des Hauses Sonnenuhr in der Zukunftswerkstatt. Gleichzeitig organisiert sie alle notwendigen Aufgaben rund um das Angebot in der Cafeteria.  

Sie alle erhielten für ihr Engagement einen Blumenstrauß und Geschenkgutscheine. Karin Sobiech-Wischnowski wurde als langjährige Vorsitzende mit einem Zeppelin-Flug beschenkt.

„Ich danke Ihnen sehr herzlich für die wertvolle Arbeit, die Sie ehrenamtlich über all die Jahre im StadtSeniorenRat und damit in der offenen Seniorenarbeit für unsere älteren Mitmenschen geleistet haben. Darauf können sie sehr stolz sein“, so Bürgermeister Andreas Köster.

Bürgermeister Köster weiter: „Das Leben älterer Menschen hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich gewandelt. Ältere Bürgerinnen und Bürger sind heute mehr denn je selbstbewusste und engagierte Menschen, die sozial und kulturell aktiv in vielen Gremien, wie dem Stadtseniorenrat, den Agenda-Gruppen, den Bürgervereinigungen, in Vereinen und kirchlichen Organisationen engagiert sind“.

Wertvolle Arbeit geleistet
Die Mitglieder des bisherigen StadtSeniorenRats waren Vermittler zwischen der Stadtverwaltung und den älteren Mitbürgern. Sie brachten die Arbeit der Organisationen, Einrichtungen und Vereinigungen im Bereich Senioren zusammen. Seit der Gründung machten sie sich dafür stark, älter Mitmenschen über aktuelle Veränderungen zu informieren. Dazu gehörten beispielsweise Infoveranstaltungen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, zur damaligen Euro-Einführung und zur Sicherheit von Senioren und Seniorinnen.

2008 startete der StadtSenorenRat die Aktion „Seniorenfreundlicher Service“, bei der sie über 100 Häfler Geschäfte besuchten und auf ihre Seniorentauglichkeit überprüften. Bis heute ein Besuchermagnet ist das Brezelfrühstück für ältere Menschen im Haus Sonnenuhr. Neben dem gemeinsamen Frühstück werden jeweils Vorträge und Gesprächspartner zu aktuellen Themen angeboten.

Neuer Beirat für Belange älterer Menschen
Durch den Wandel der Gesellschaftsstrukturen und der Altersbilder wurde eine Neukonzeptionierung des StadtSeniorenRates in seiner jetzigen Form notwendig. Zu diesem Zweck wurde im Jahre 2017 die Zukunftswerkstatt gegründet. In einem Prozess, der über ein Jahr dauerte, arbeitete man eine neue Geschäftsordnung für den Beirat für Belange älterer Menschen aus. Hier engagierten sich vor allem Heidi Wenkel, Monika Hecht, Jutta Hietel, Bruno Hirscher und Detlef Luf. Der Beirat ersetzt künftig den bisherigen StadtSeniorenRat. Neu in der Geschäftsordnung ist der Wegfall der Altersgrenzen. Alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von ihrem Alter, können sich zukünftig in diesem Beirat an der Gestaltung der nachberuflichen Lebensphase beteiligen.