Stadt informiert über Greensill-Anlagen

Die Stadt Friedrichshafen hat bei der Greensill Bank AG Anlagen in Höhe von 3 Millionen Euro, die aber voll abgesichert sind.

Die beiden Anlagen in einer Gesamthöhe von 3 Millionen Euro hatte die Stadt im Jahr 2016 als Termingelder abgeschlossen, als Städte und Gemeinden noch über die freiwillige Einlagensicherung geschützt waren. Diesen Schutz gibt es für Geldanlagen, die von Kommunen nach dem 1. Oktober 2017 angelegt wurden, nicht mehr. Denn seit diesem Zeitpunkt sind öffentlich-rechtliche Körperschaften, also auch Städte und Gemeinden, von dieser freiwilligen Einlagensicherung ausgeschlossen. Da die Termingelder der Stadt Friedrichshafen vor diesem Termin abgeschlossen wurden, greift der Bestandschutz und die Einlagensicherung über die volle Höhe der beiden Anlagen.

Nach Bekanntwerden der Greensill-Insolvenz hat die Stadt eine interne Prüfung veranlasst, die bestätigt, dass die Geldanlagen gemäß den Vorgaben der damaligen Anlagerichtlinie erfolgt ist, keine Ausfallrisiken bestehen und die Anlagen über den Einlagesicherungsfonds gesichert wurden. Die Fraktionsvorsitzenden wurden bereits vergangene Woche über den Sachstand und den Prüfbericht informiert, ebenso das Regierungspräsidium als Aufsichtsbehörde. Die Verwaltung wird außerdem in der nächsten öffentlichen Sitzung des Finanz- und Verwaltungsausschuss über den Sachstand berichten.