Donnerstag, 07. November 2019

Sarajevo: Mit tollen Eindrücken zurück in FN

Die Städtepartnerschaft mit Sarajevo steht auf einem festen Fundament. Dies wurde wieder einmal bei der Bürgerreise bekräftigt. Nach einem mehrstündigen Flug von Zürich über Wien nach Sarajevo trafen Erster Bürgermeister Dr. Stefan Köhler und die Häfler Delegation in der Partnerstadt ein.
Männer und Frauen unterhalten sich
Mit vielen schönen Eindrücken und Errinnerungen kamen die Reiseteilnehmer zurück nach Friedrichshafen. Empfangen wurden sie von der Botschafterin.

Mit kleinen Hindernissen begann die Reise nach Sarajevo: Wegen starker Winde konnte die Gruppe zunächst nicht wie geplant in Zürich starten. Durch diese Verspätung verpassten sie den Anschlussflug in Wien. Glücklicherweise erhielten sie noch Plätze für den Abendflug nach Sarajevo und konnten dort spätabends landen – doch leider ohne die Koffer. Erst zwei Tage später, kamen die Koffer im Hotel an.

Davon ließ sich die Gruppe aber nicht entmutigen. Am Tag nach der Ankunft standen der Besuch der Gesundheitszentrums Omer Maslic und des Waisenhauses Bjelave sowie ein Treffen mit der Delegation des Staatsministeriums Baden-Württemberg auf dem Programm. Die Häfler Reisegruppe besuchte Mostar und besichtigte die berühmte Brücke und das Dervisch Haus sowie die Bunaquelle. Die Quelle ist eine der stärksten Karstquellen in Europa mit einer Schüttung von 43.000 Litern pro Sekunde. Besonders freuten sich die Teilnehmer, über den Empfang durch die Botschafterin in der Deutschen Botschaft in Sarajevo anlässlich des Tages der Deutschen Einheit.

Ein Höhepunkt für die Reisegruppe war die Fahrt auf den Hausberg mit der neu gebauten Gondel.  Beim Blick vom Hausberg auf die Stadt waren die vielen Moscheen zu sehen. Ein Empfang im Rathaus, der Besuch im Tunnelmuseum rundeten den Besuch ab. Während der Belagerung Sarajevos Anfang/Mitte der 90er-Jahre für 1.425 Tage war der Tunnel die Möglichkeit, um die Stadt mit Medikamenten, Nahrungsmitteln und Waffen zu versorgen und gleichzeitig Verletzte hinaus zu transportieren.

Mit vielen schönen Eindrücken und Erinnerungen kamen die Reiseteilnehmer zurück nach Friedrichshafen. Da war auch der "holprige" Start der Reise längst vergessen.