Freitag, 20. März 2020

Nutzung Freizeitgelände Manzell verboten

Die Nutzung des Freizeitgeländes Manzell und weiterer öffentlicher Bereiche ist verboten. Stadt hat eine Allgemeinverfügung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die weitere Ausbreitung des Corona-Virus erlassen.

Der Coronavirus breitet sich immer mehr weiter aus und immer mehr Menschen erkranken. Neben den vom Land verordneten Maßnahmen, wie zum Beispiel der Schließung aller öffentliche Spiel- und Bolzplätze und zahlreicher Betriebe, die nicht der Grundversorgung dienen, hat die Stadt Friedrichshafen eine Allgemeinverfügung erlassen, die für Friedrichshafen klarstellende Regelungen und Vorgaben beinhaltet und die seit Freitag, 20. März in Kraft ist. Die Allgemeinverfügung regelt, dass mit Ausnahme der Wegeverbindungen, ab sofort ein Verbot  gilt für den Aufenthalt auf dem Freizeitgelände Manzell, dem Freizeitgelände Weilermühle, im Uferpark, auf dem Ufergelände vor dem Graf-Zeppelin-Haus (von der Slipanlage bis zum Ausgang Olgastraße), auf der östlichen Uferstraße (von der Einmündung Eckenerstraße bis zum Ruderclub), auf dem Steg auf Höhe des Schlosses und auf dem Fildenplatz mit Musikmuschel.  Zudem gilt ein generelles Veranstaltungsverbot. Nicht gestattet ist auch der Betrieb von Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen.

Bei den Abhol- und Lieferdiensten, die frisch zubereitete Speisen anbieten, dürfen die Speisen lediglich abgeholt und nicht vor Ort verzehrt werden. Zur eigenen Sicherheit sollte ein Mindestabstand untereinander von 1,50 Meter eingehalten werden.

Imbissstände, Bäckereien, Metzgereien oder vergleichbare Betriebe, die Sitz- und Stehgelegenheiten für den Verzehr von Speisen vor Ort anbieten, müssen die Vorgaben von 1,50 Meter Abstand ebenfalls einhalten.

In Schank- und Speisegaststätten, in denen überwiegend (in mehr als 70 Prozent der Fälle) Speisen vor Ort verzehrt werden, dürfen nur in der Zeit von 6 Uhr bis längstens 18 Uhr öffnen. Dort gilt ein Mindestabstand von 1,50 Metern – nicht nur zwischen den Tischen, sondern auch den einzelnen Stühlen. Nur so ist gewährleistet, dass es keine zu engen Kontakte zwischen Besuchern gibt. Cafés müssen geschlossen bleiben.  Hotels und andere gewerbliche Beherbergungsbetriebe dürfen nur an Übernachtungsgäste Speisen ausgeben.

Mit diesen entscheidenden Maßnahmen will die Stadt die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen.  Außerdem wird dringend empfohlen, das Haus oder die Wohnung nur noch für dringende Angelegenheiten zu verlassen und persönliche Kontakte zu reduzieren.

Info: Die vollständige Allgemeinverfügung unter www.friedrichshafen.de/allgemeinverfügung