Freitag, 30. Oktober 2020

Nicht jammern!

Oberbürgermeister Andreas Brand
Porträt Andreas Brand

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

nun also der erneute „Lockdown“, das öffentliche Leben wird zurückgefahren auf ein Minimum, private Kontakte werden eingeschränkt. Dabei spüren wahrscheinlich wir alle so etwas wie eine Corona-Müdigkeit. Zu gerne hätten wir unser „altes“ Leben zurück, unsere Gewohnheiten, unsere Freiheiten – vor allem wohl die Unbeschwertheit. Nur: Das gibt die Zeit der Pandemie nicht her. Jammern hilft nicht.

Wir werden lernen müssen, mit dem Virus zu leben und mit ihm umzugehen. Nur, wenn jeder seine Verantwortung wahrnimmt und sich selbst einschränkt, wird uns das gelingen. Nur dann werden wir Stück für Stück unsere Freiheiten, Gewohnheiten und unseren Alltag zurückgewinnen.  

Die Corona-Pandemie trifft alle hart. Aber einige unter uns trifft sie härter. Anstatt zu jammern, sollten wir auf diese Menschen schauen, um die sollten wir uns kümmern, für die sollten wir unsere Energie aufwenden: Sie sorgen sich um ihre Liebsten, die besonders gefährdet sind, haben vielleicht schon nahe Angehörige oder Freunde verloren. Oder sie sorgen sich nicht erst seit dem angekündigten, erneuten Lockdown um ihren Arbeitsplatz, sind selbstständig und ohne Aufträge – und verlieren ihre berufliche und persönliche Perspektive. Das sind echte Sorgen.

Den wirklich Betroffenen kann jede und jeder Einzelne helfen durch verantwortungsbewusstes Verhalten: Bitte halten Sie sich an die neuen Regeln. Reduzieren Sie Ihre Kontakte so weit wie möglich. Nur so können wir weitere Infektionen eindämmen. Bleiben Sie vernünftig, trotz allem gelassen und vor allem gesund. Damit wir bald gemeinsam bessere Zeiten erleben dürfen. Und Weihnachten im Kreise unserer Liebsten feiern können.

Ihr
Andreas Brand
Oberbürgermeister