Mentorinnen und Mentoren werden ausgebildet

An der Pestalozzi-Schule und jetzt auch in den beiden Außenklassen der Tannenhag-Schule müssen jüngere Schülerinnen und Schüler den Schulalltag nicht alleine meistern – ihnen helfen Schülermentorinnen und Schülermentoren. 32 Jugendliche des Karl-Maybach-Gymnasiums und des Graf-Zeppelin-Gymnasiums werden an drei Schulungstagen in diesem Jahr ausgebildet, um die Grundschülerinnen und Grundschüler zu unterstützen. Jetzt war der erste Schulungstag.
Mädchen und Jungen stehen in einer Gruppe, fünf Personen knien
Schülerinnen und Schüler des Karl-Maybach-Gymnasiums und des Graf-Zeppelin-Gymnasiums engagieren sich als Schülermentorinnen und Schülermentoren und unterstützen jüngere Schülerinnen und Schüler im Schulalltag.

Zum ersten Mal in diesem Schuljahr werden zusätzlich zu den Grundschulkindern in der Pestalozzi-Schule auch Schülerinnen und Schüler der Tannenhag-Schule begleitet. Die Tannenhag-Schule ist ein sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum und ist mit zwei Außenklassen an der Pestalozzi-Schule vertreten.

Der erste Tag des Ausbildungskurses fand jetzt in der Pestalozzischule statt. Organisiert und durchgeführt wird die Ausbildung von Schulsozialarbeiter Florian Bayer von der Tannenhag-Schule zusammen mit den Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern des Karl-Maybach-Gymnasiums, Daniela Endres, des Graf-Zeppelin-Gymnasiums, Karoline von Dewitz und der Pestalozzi-Schule, Oliver Aap.

Bei dem Programm unterstützen und begleiten ältere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsklassen 8, 9 und 10 jüngere Schülerinnen und Schüler. Dabei geht es keineswegs nur um das Lernen.  Es soll auch einen Raum für gemeinsamen Austausch und verschiedene Aktivitäten bieten, wie beispielsweise gemeinsam kochen, spielen oder zusammen einen Ausflug zu unternehmen.

Die Gespräche mit älteren Schülern und Schülerinnen bereichern nicht nur den Wortschatz, sondern auch die eigenen Ansichten und Vorstellungen bezogen auf verschiedenste Themen- und Lebensbereiche der jüngeren Schüler und Schülerinnen. Zudem geht es um eine angenehme Zeit miteinander und den Aufbau einer guten Beziehung, sodass sich die jüngeren Schülerinnen und Schüler bei den Älteren im Idealfall zu altersspezifischen Problemen einen Rat einholen können.