Luftfiltergeräte für städtische Schulen und Kitas

Zum Schutz der Kindergartenkinder, der Schülerinnen und Schüler sowie der Beschäftigten vor Infektionen schafft die Stadt für die städtischen Grundschulen und Kindertagesstätten weitere 717 Luftfiltergeräte an. Außerdem werden weitere CO2-Melder beschafft. „Schulen und Kitas sollen offen bleiben – das ist uns enorm wichtig“, betont Oberbürgermeister Andreas Brand.

Bereits vor einem Jahr wurden für schwer lüftbare Räume in städtischen Schulen und Kindertagesstätten 36 Luftfiltergeräte und CO2-Melder beschafft und eingesetzt.  Für diese städtischen Schulen und Kitas wurden nun weitere 717 leistungsstarke und leise Luftfiltergeräte bestellt. Mit den 717 Geräten können insgesamt 453 Räume ausgestattet werden, je nach Raumgröße werden ein oder zwei Geräte zum Einsatz kommen. „Die Geräte sollen an städtischen Schulen und Kitas dazu beitragen, dass es zu möglichst wenig Infektionen kommt und die Kinder und Jugendlichen endlich wieder mehr Normalität leben können“, sagt Oberbürgermeister Brand.

Die voraussichtliche Lieferung der Luftfiltergeräte erfolgt in mehreren Zeiträumen: Bis Ende September sollen mindestens 50 Prozent der bestellten Luftfiltergeräte geliefert werden. Lieferungen mit jeweils 25 Prozent wurden bis spätestens 29. Oktober und bis 30. November vereinbart. Die Kosten für die bestellten Luftfiltergeräte an städtischen Schulen und Kitas belaufen sich auf rund 1,26 Millionen Euro. Hinzu kommen noch die Aufstellung- und Einrichtungskosten. Zudem werden weitere CO2-Melder angeschafft. Die Ausschreibung und Vergabe erfolgte in Abstimmung mit den Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktionen.

Das Land hatte Anfang August ein Förderprogramm für die Anschaffung von mobilen Luftfiltern und CO2-Sensoren für Schulen und Kitas mit einem Gesamtvolumen von 70 Millionen Euro aufgelegt. Bereits im ersten Meldezeitraum des Förderprogramms hatte die Stadt für schwer lüftbare Räume in den städtischen Schulen und Kindertagesstätten Fördermittel für mobile Raumluftfiltergeräte und CO2-Sensoren beim Kultusministerium fristgerecht angemeldet. Eine abschließende Zusage über die Förderung wurde in Aussicht gestellt.

Luftfiltergeräte ergänzen das Lüften durch geöffnete Fenster, können es aber nicht ersetzen. Deshalb sollten Klassenräume direkt vor Unterrichtsbeginn und dann noch einmal während der Unterrichtsstunde für fünf Minuten bzw. in Kita-Räumen alle 20 Minuten stoßgelüftet werden.

Weitere Informationen zum Förderprogramm des Landes unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/land-foerdert-luftfilter-und-co2-sensoren-in-schulen-und-kitas/