Freitag, 23. Juli 2021

Hilfe für die Opfer der Hochwasserkatastrophe

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
Oberbürgermeister Andreas Brand
Oberbürgermeister Andreas Brand

erinnern Sie sich noch? Vor knapp eineinhalb Jahren begann die Pandemie, die unser aller Leben veränderte. Wir standen vor dem ersten Lockdown und versuchten, zahlreiche und für uns völlig neue Probleme zu bewältigen. In dieser Zeit erlebten wir eine Welle von Rücksicht und Umsicht. Erinnern Sie sich an die vielen Hilfsangebote? An die Sorge um das Wohl, um die Gesundheit und das eigene Leben und das Leben der anderen?

Und heute? Zuletzt habe ich mich sehr gewundert über den Wandel, den wir als Gesellschaft und als Gemeinschaft seither durchgemacht haben. Ich sehe gerade im Alltag viel Gereiztheit, Ungeduld und Unverständnis für die Sicht und die Bedürfnisse der anderen. Andererseits bin ich ja selbst nicht völlig frei davon: Auch mir machen die Einschränkungen zu schaffen, die die Pandemie mit sich brachte – und zum Glück derzeit etwas weniger – mit sich bringt. Die letzten eineinhalb Jahre haben von uns unglaublich viel gefordert. Von jeder und jedem Einzelnen, von Familien, von Vereinen und Gemeinschaften.

Aber wäre es nicht gerade jetzt an der Zeit, wieder etwas weniger sich selbst zu sehen und wieder mehr die anderen? Der Blick in die Katastrophengebiete in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern sollte uns demütig machen: Was wir im Alltag allzu oft als Katastrophe bezeichnen, ist vor diesem Hintergrund meist nur eine weitere Unzulänglichkeit des Lebens, ein Problem, lästig, aber eher nicht bedrohlich. In den Unwettergebieten erleben die Menschen wirklich eine Katastrophe, die Grundlage ihres Lebens wurde buchstäblich weggespült. Der Blick dorthin klärt zugleich die Sicht auf das, was jetzt wirklich wichtig ist: Helfen Sie bitte den betroffenen Menschen durch Ihre Spende, zum Beispiel über www.aktionsbuendnis-katastrophenhilfe.de oder www.aktion-deutschland-hilft.de

Danke!

Ihr

Andreas Brand
Oberbürgermeister