Freitag, 29. Juli 2022

„Großer Bahnhof“ zum Abschied für Georg Schellinger

Nach sechs Jahren als Ortsvorsteher von Ailingen wurde Georg Schellinger von Bürgermeister Dieter Stauber und dem stellvertretenden Ortsvorsteher Bruno Kramer am Donnerstag, 28. Juli, feierlich verabschiedet. Georg Schellinger war seit August 2016 Ortsvorsteher in Ailingen und übernimmt am 1. August das Amt des Bürgermeistes von Meckenbeuren.
Familie Schellinger
Viele Gäste kamen, um Georg Schellinger zu verabschieden und ihm für seine neue Herausforderung in Meckenbeuren alles Gute zu wünschen. Von links: Georg Schelllinger mit Frau Julia und den Kinder Anna, Johannes und Eva

„Sie haben viel geleistet und wir haben Sie als fairen und kompetenten Ortsvorsteher geschätzt. Wir verlieren Sie nur ungern“, so Bürgermeister Dieter Stauber in seiner Laudatio. Georg Schellinger ist ein „Oilinger“ durch und durch. Nach seiner Ausbildung zum gehobenen Verwaltungsdienst war er zunächst im Landratsamt Lindau und danach bis Juli 2016 in verschiedenen Bereichen bei der Gemeinde Meckenbeuren beschäftigt. Ab August 2016 bis heute leitete er die Geschicke der Ortschaft Ailingen. Zum 1. August 2022 tritt er sein Amt als Bürgermeister von Meckenbeuren an.

Mit einer Feier im Gemeindehaus Berg wurde Schellinger verabschiedet. Zu den Gästen zählten Mitglieder des Gemeinderates und des Ortschaftsrates, Ortsvorsteher der umliegenden Gemeinden, frühere Ortsvorsteher Ailingens, Vertreter der Kirchen und Vereine, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Freunde und Weggefährten, die ihn während seiner Amtszeit begleiteten.

Viele Projekte in Schellingers Amtszeit

Bruno Kramer listete die große Anzahl von Projekten auf, die in der Amtszeit von Georg Schellinger in Ailingen verwirklicht wurden: die Eröffnung der Sporthalle Ailingen, die Eröffnung des Bildungshauses Berg, des Seehasenfundus, der Kindertagesstätte „Sonnenschein“ in Berg, die Erweiterung des Friedhofs Ailingen, die Erschließung von Ittenhausen-Nord, der Kreisverkehr in Ittenhausen, die Querungshilfen in Unterraderach und in der Ittenhauser Straße  bis zur Sanierung des Teilabschnitts der Bodenseestraße und vieles mehr.

Vorbereitet sind bereits Projekte wie der Neubau der Kindertagesstätte Sonnenschein in Ailingen, der Neubau der Rotachhalle und des Feuerwehrhauses sowie der Alten Schule in Berg, die nun vom neuen Ortsvorsteher vollendet werden müssen.

„Sie waren für die Bürgerinnen und Bürger von Ailinger immer da. Auf Sie war immer Verlass. Im Ortschaftsrat, im Gemeinderat und in der Verwaltung haben sie sich großes Vertrauen und eine hohe Wertschätzung erworben. Sie haben Ailingen geprägt und weiterentwickelt“, so Stauber.

Für den Ortschaftsrat Ailingen bedankte sich Bruno Kramer, stellvertretender Ortsvorsteher, bei Georg Schellinger. Kramer: „Georg Schellinger war ein Ortsvorsteher mit Leib und Seele. Er hatte in den sechs Jahren immer ein offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger und den Ortschaftsrat“.

In einer launigen Rede bedankte sich Michael Nachbaur, Ortsvorsteher in Kluftern, im Namen der Ortsvorsteher bei Georg Schellinger.

Laura Bolz, Vorsitzende des Musikvereins Ailingen, entführte die Gäste auf einen Rundgang durch Ailingen und die Vereine. Im Namen aller Vereine wünschte sie Georg Schellinger alles Gute. „Du warst immer ein unkomplizierter Problemlöser. Deine Spuren werden nachwirken“.

Georg Schellinger bedankte sich in seiner Abschiedsrede bei seinen Ansprechpartnern aus Stadt und Ortschaft. „Es war für mich eine sehr bereichernde Erfahrung, meine Heimatstadt und meinen Heimatort mit vielen Menschen noch besser kennen zu lernen. Es war mir eine Ehre, dieser Ortschaft vorstehen zu dürfen“.

Musikalisch umrahmt wurde die Feuer von der Gruppe Acoustic Affair. Zwei Abordnungen der Musikkapellen Ailingen und Berg ließen es sich nicht nehmen, Georg Schellinger zum Abschied ein Ständchen zu spielen. Das letzte Lied der Musikkapellen durfte Georg Schellinger selbst dirigieren.