Endlich wieder Sommerferien-Camp

Endlich wieder Ferienspaß im Spielehaus: Lachende Gesichter von spielenden Kindern waren am Ende der ersten Sommerferien-Camp-Woche überall zu sehen und zu hören.
Drei Kinder spielen im Sandkasten.
Der Riesensandkasten im Garten des Spielehauses gibt Raum für viel Fantasie. Es können Landschaften gebuddelt oder es kann mit dem Lkw Sand von A nach B transportiert werden.

96 Mädchen und Jungen erlebten spannende Ferientage mit vielen Ausflügen, Besuchen auf Spielplätzen und einer Schnitzeljagd im Riedlewald. Wer Lust hatte, konnte im Riesensandkasten buddeln oder in den Werkstätten basteln, nähen, malen oder sägen. Wer wollte konnte mit dem Mooncar übers Gelände flitzen oder sich in der Bewegungsbaustelle austoben.'

„Bewegung spielt eine große Rolle im Sommerferien-Camp. Dazu bietet sich unser weitläufiges Spielehausgelände gerade zu an. Und was wichtig ist, die Kinder haben dabei riesigen Spaß“, sagt Margret Beck, Leiterin des Spielehauses.

Wie im vergangenen Jahr finden die Aktionen in kleinen Gruppen mit sechs bis sieben Kindern statt. „Das hat sich gut bewährt und die Kinder finden es auch toll. Dadurch entsteht zwischen den Betreuern und den Kindern ein sehr enger Kontakt. Auch wird gemeinsam in der Gruppe zu Mittag gegessen“, erläutert Beck.

Ein besonderes Erlebnis waren für die Kinder die Spaziergänge durch den Riedlewald zum Medienhaus am See und anschließend noch auf den Spielplatz. Schon auf dem Weg sahen die Kinder viele Dinge, für die sonst oft keine Zeit ist. „Auf dem Weg lernten die Kinder ihre eigene Stadt besser kennen. Wir beobachteten am Ufer die Schwäne oder schauten den Schiffen nach. Besonders interessiert waren die Kinder am Polizei- und am Feuerwehrboot“, so Beck.

Im Medienhaus angekommen, hatten sich die Mitarbeitenden so einiges ausgedacht: die Pettersson und Findus Ralley mit spannenden Geschichten aus dem Leben von Findus, Rate- und Kimspiele und einer Führung durch die Kinderbuchabteilung. Wer wollte konnte Upcycling Mangas herstellen, Comics malen, beim Märchen-Quiz mit dem Kamishibai quer durch die Märchen mitmachen oder sich Geschichten erzählen lassen. Auch beim Besuch in der WissensWerkstatt, bei dem es um Elektronen ging, hatten die Kinder viel Freude.

Betreut wurden die Kinder von 8 bis 14 Uhr. Das Stammteam um Margret Beck wurde unterstützt von zehn Betreuerinnen und Betreuern, darunter waren Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, Studierende oder auch angehende Jugend- und Heimerzieher im Rahmen des Praktikums.

Das Sommerferien-Camp im Spielehaus geht noch weitere zwei Wochen weiter. Dazu haben sich in jeder kommenden Ferienwoche 98 Kinder angemeldet.