Das Riesenrad am Hinteren Hafen dreht sich

Bis vor kurzem ragten noch die Stahlmasten in den Himmel. Seit Freitag, 31. Juli dreht das Riesenrad der Familie Rudolf Barth seine Runden am Hinteren Hafen.
Riesenradmast mit See und Schiffen
Einen herrlichen Ausblick auf die Stadt und den See haben die Gäste bei der Fahrt mit dem Riesenrad.

Es ragt 50 Meter in die Höhe und verschafft den Besuchern einen außergewöhnlichen Ausblick über den Bodensee bis zu den Alpen. Das Riesenrad lädt bis Sonntag, 30. August zum Schweben zwischen Himmel und Erde ein. Bei der ersten Fahrt  waren Bürgermeister Dieter Stauber, Hans-Jörg Schraitle, Leiter des Amtes für Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung, Petra Schömer, Abteilungsleiterin öffentliche Sicherheit und die Marktverantwortliche Cathrin Batzner begeistert von dem sich ihnen bietenden Ausblick.

Das Riesenrad direkt am Ufer des Bodensees bietet eine großartige  Aussicht über die Stadt, den See und die Berge. Rudolf Barth ist seit vielen Jahren mit seinem Riesenrad auf dem Seehasenfest vertreten und das immer an der gleichen Stelle. Durch die Corona-Krise wurden in den vergangenen Monaten alle Kinder- und Heimatfeste abgesagt. Deshalb freute sich Rudolf Barth über die Anfrage der Stadt, das Riesenrad am Hinteren Hafen für vier Wochen aufzubauen.

Wer mitfahren möchte, kann dies von Montag bis Freitag ab 12 Uhr und am Samstag und Sonntag ab 11 Uhr tun. Das Riesenrad dreht sich in jedem Fall bis zum Sonnenuntergang um 21 Uhr, etwaige Sonderfahrten werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Erwachsene bezahlen für die Fahrt fünf Euro und Kinder drei Euro. Damit sind die Fahrten sogar günstiger als beim Seehasenfest. Bei den Fahrten achten die Betreiber auf die vorgegebenen Hygiene- und Abstandsregelungen, weshalb beispielsweise nur die Mitglieder eines Haushalts in einer Gondel zusammen fahren können.

Das mobile Riesenrad „Jupiter“ ist 50 Meter hoch und wiegt rund 250 Tonnen. Für das Aufrichten der Masten war ein schwerer Kran erforderlich. Im nächsten Schritt standen die Montage des Rades und der Einbau der Gondeln an. 36 Gondeln sind es, mit großen Glasscheiben. Damit Hobby- und Profifotografen tolle Bilder machen können, werden an einigen Gondeln die Glasscheiben ausgelassen. Als besonderen Service gibt es mittlerweile neu auch eine barrierefreie Gondel.

Damit die Besucher möglichst lange die Aussicht genießen können, dreht sich das Riesenrad nur langsam weiter und bietet so allen, die mitfahren, viele Momente der Entspannung und Erholung.