Bilder und Dokumente gesucht

Die Abteilung Integration im Amt für Familie, Jugend und Soziales und das Stadtarchiv Friedrichshafen suchen Ausstellungsstücke für eine interkulturelle Ausstellung, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ gefördert wird.

Interessierte sind eingeladen, ein persönliches Exponat mit einer zugehörigen Geschichte zum Thema Migration beizusteuern. Die Objekte sollen ab 8. Oktober im Stadtarchiv gezeigt werden. Die Exponate können im Stadtarchiv als Leihgabe abgegeben werden.

Vielfalt ist eine gesellschaftspolitische Realität in Friedrichshafen. Deshalb gestalten die Abteilung Integration und das Stadtarchiv gemeinsam im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ eine Interkulturelle Ausstellung zum Thema Migration.

Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte erhalten die Möglichkeit, ihre spezifischen Erfahrungen in einem offiziellen Erinnerungsraum in Worte zu fassen und festzuhalten. „Unser gemeinsames Ziel ist es, ein Selbstverständnis der Stadtgesellschaft als Einwanderungsgesellschaft, welche alle Menschen einschließt, zu fördern“, so Natascha Garvin, Leiterin der Abteilung Integration im Amt für Familie, Jugend und Soziales.

Die Interkulturelle Ausstellung nutzt die eingereichten Ausstellungsstücke und die Geschichten der eigenen Vergangenheit, um Gründe, Mechanismen und Auswirkungen von Migration darzustellen. Die Interkulturelle Ausstellung verfolgt das Ziel, Migration als Teil der Geschichte aller Menschen darzustellen.

Unabhängig von Herkunft und Religion, können Zugewanderte die Interkulturelle Ausstellung nach ihren Vorstellungen, Bedarfen, Perspektiven und Potenzialen gemeinsam gestalten. Die Interkulturelle Ausstellung visualisiert die gelebte gesellschaftliche Vielfalt und Inklusion und kann als wirkungsvolles Mittel gegen Diskriminierung, Benachteiligung und Vorurteile wirken. Zudem wird die Interkulturelle Ausstellung über das ehrenamtliche Engagement der Migrantenkulturvereine informieren. Anhand der ausgestellten Gegenstände und der Geschichten dazu, erhalten die Besucher einen Einblick über vergangene, aktuelle und zukünftige Migrationsthemen.   

Beteiligen können sich alle Menschen, die selbst irgendwann nach Deutschland und Friedrichshafen gekommen oder Vorfahren haben, die einst zugewandert sind. Gerne können Gegenstände und die Geschichte dazu anonymisiert eingereicht werden. „Wir behandeln alle eingereichten Gegenstücke wie Schätze, sie sind eine Leihgabe und gehen nach der Ausstellung unversehrt an die Eigentümer zurück“, so Jürgen Oellers, Leiter des Stadtarchivs.

Wer Bilder, Gegenstände oder Dokumente zum Thema Migration hat, kann sich direkt an Stadtarchivar Jürgen Oellers, Telefon 07541 209-150, E-Mail: wenden. Für Rückfragen steht Elsa Waibel, Telefon 07541 203-3117, E-Mail: zur Verfügung.