Mittwoch, 16. September 2020

Bauschäden an ZF Arena

Im Oktober 2019 ergaben erste Ergebnisse einer routinemäßigen, baulichen Untersuchung der Außenfassade der ZF Arena durch die Stadt Friedrichshafen Beschädigungen an der Außenfassade. Jetzt liegen weitere Ergebnisse vor, bei einem Fachgespräch Ende September werden Vertreter der Stadt und Gutachter das weitere Vorgehen klären.

Bereits nach der Untersuchung im Oktober 2019 wurde zur vorbeugenden Sicherung des Außenbereichs ein Bauzaun aufgestellt, da Teile der Außenfassade beschädigt waren. Unter anderem wurden an Betonteilen Risse und Abplatzungen festgestellt. Der Innenbereich der ZF Arena war von der Maßnahme nicht betroffen, sie konnte weiter wie gewohnt von den Volleyballern und durch den Schul- und Vereinssport genutzt werden. Auch der Zugang und die Fluchtwege waren seither wie gewohnt nutzbar.

Die ZF Arena wurde Ende der 1960er Jahre als Messehalle gebaut. Nach dem Umzug der Messe Friedrichshafen wurde die Halle zur heutigen ZF Arena umgebaut. Aufgrund der im vergangenen Jahr festgestellten Schäden an der inzwischen über 50 Jahre alten Halle wurden von der Stadt eine Untersuchung der Drahtglasfassade, der Tragseile des Dachs sowie eine betontechnologische Untersuchung beauftragt, die bereits teilweise vorliegen. In der Zwischenzeit wurde außerdem durch Vandalismus die Drahtglasfassade beschädigt.

Da in einem Gutachten weitere, umfangreichere Untersuchungen empfohlen werden, hat die Stadt nun für Ende September die Experten zu einem Fachgespräch eingeladen, bei dem das weitere Vorgehen geklärt werden soll. Die Nutzer der Halle, vorwiegend VfB Volleyball, Vereine und Schulen, werden von der Stadt über die weiteren Schritte informiert.