Abgesagt: Jahresempfänge und weitere Veranstaltungen

Aufgrund der Corona-Pandemie sagt die Stadt Friedrichshafen eigene Veranstaltungen, bei denen der persönliche Austausch und die Begegnung im Mittelpunkt stehen, bis auf Weiteres ab. Das hat Oberbürgermeister Andreas Brand am Montag, 28. September im Gemeinderat bekannt gegeben.

Derzeit lässt die aktuelle Corona-Verordnung Veranstaltungen nur unter strengen Vorgaben zu: Die Besucherzahl ist auf 500 Personen begrenzt, ein Hygienekonzept muss erarbeitet werden und die Besucherdaten müssen erhoben werden. Trotzdem tragen bereits kleinere Veranstaltungen, das zeigen die Erfahrungen der letzten Wochen und Monate, dazu bei, dass Infektionen weitergetragen werden.

Die Stadt Friedrichshafen wird daher in Abstimmung mit den Ortschaften Ailingen, Kluftern, Ettenkirch und Raderach mit gutem Beispiel vorangehen und zunächst bis Januar 2021 auf eigene Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, bei denen Austausch und Begegnung im Mittelpunkt stehen, verzichten. Die Absage betrifft Adventsfeierlichkeiten, Seniorenweihnachtsfeiern, interne Weihnachtsfeiern und im neuen Jahr dann auch die Jahresempfänge von Stadt und Ortschaften. „Es wäre nicht nur das falsche Signal, sondern einfach unverantwortlich, diese Veranstaltungen weiter zu planen“, betont Oberbürgermeister Andreas Brand. „Eine Absage ist vernünftig, auch wenn sie schwer fällt.“

Von der Absage nicht betroffen ist das Gedenken am Volkstrauertag und am Holocaust-Gedenktag . Beide Veranstaltungen finden unter freiem Himmel statt und lassen sich voraussichtlich und abhängig von der dann gültigen Corona-Verordnung durchführen.