Montag, 02. März 2020

111 Kinder erleben spannende Ferien

Im ganzen Spielehaus waren spielende und bastelende Kinder mit strahlenden Gesichtern in den Ferien zu sehen. Alle Angebote standen unter dem Motto „Salam alaikum – Spielend der Orient erleben“.
Jungen Mädchen sitzen am Tisch und sägen.
In allen Werkstätten wurde kräftig gewerkelt: In der Holzwerkstatt wurden Motive ausgesägt .

In allen Werkstätten wurde kräftig gehämmert, gesägt, gesungen, getanzt und in der Küche gekocht. „Das Haus ist voll. 111 Kinder verbringen ihre Ferien im Spielehaus“, freut sich die Leiterin des Spielehauses, Margret Beck.

Singen, Tanzen und Schauspielern hielten die Kinder in Atem und sorgten für viel Abwechslung. Dabei zeigten die „erfahrenen“ Kindern den Kindern, die zum ersten Mal in der Tanzgruppe mit dabei waren, wie es geht. Spaß hat es allen gemacht und für das Selbstvertrauen der jungen Künstler war der Auftritt vor den anderen Ferienkindern auch gut.

Dichtes Gedränge gab es im Atelier der Schneider und Färber. Dort wurden Schmuckbeutel und Taschen aus alten Jeans genäht. „Es ist interessant zu sehen, dass sowohl die Mädchen wie auch die Jungs am Nähen sehr interessiert sind“, berichtet Margret Beck. Weil nur an vier Nähmaschinen genäht werden kann, warteten viele Kinder vor der Werkstatttür, bis sie an der Reihe waren.

In der Kunstschmiede formten die Kinder Schmuck aus Kupfer und prägten Folien. Bücher binden und Handlettering Karten basteln war Thema in der Papierwerkstatt. Ein Atelier weiter, schnitzten die Kinder ein ganz besonderes Esswerkzeug. Es sah auf der einen Seite aus wie eine Gabel und auf der anderen Seite wie ein Löffel. Die Kinder nannten es ganz einfach ein „Gaffel“.

Schaurig wurde es bei der Kinoaufführung „Mord im Orientexpress“ oder bei „Fang den Dieb von Bagdad“.  Wer wollte, konnte Rätsel lösen, sich Verkleiden, seine Finger- und Fußabdrücke in Gips hinterlassen oder die Detektivprüfung ablegen. Besonders beliebt waren bei den Kindern die Kochaktionen. Im ganzen Küchenbereich bekam man den feinen Duft von Fladenbrot mit Hummus, Falafel mit Dip, Blätterteighäppchen und Joghurtkuchen, Nutellaschnecken, Pitabrot und Apfelküchlein in die Nase. Und alles durfte nach Herzenslust ausprobiert werden.

„Wir haben uns das Thema Orient ausgesucht, damit die Kinder spielend neue Kulturen kennen lernen, Vorurteile abbauen und gemeinsam spielen und werken können“, so Beck.  Die Kinder finden die SpielehausFerien cool. Wer das Spielehaus betritt, merkt sofort, mit wieviel Spaß die Kinder bei der Sache sind. „Die Kinder machten ihre Sache bestes und das Wichtigste ist für uns, dass sie jede Menge Spaß haben.

Ein besonderes Lob hat Margret Beck für die vielen fleißigen Betreuerinnen und Betreuer übrig. Sechs hauptamtliche Mitarbeiterinnen und sechs nebenamtliche Helferinnen und Helfer sorgten in der Ferienwoche für den reibungslosen Ablauf.