Mittwoch, 11. Juli 2018

Zwei junge Menschen in die USA verabschiedet

Der Schüler Julius Müller aus Oberteuringen und die junge Berufstätige Lisa Tröndle aus Friedrichshafen wurden vom Bundestagsabgeordneten Lothar Riebsamen für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP) nominiert.

Nun geht es für den Schüler des Graf-Zeppelin Gymnasiums und die bei ZF beschäftigte Vertriebssachbearbeiterin für zehn Monate in die USA.

Bei einem Empfang im Friedrichshafener Rathaus verabschiedeten Bürgermeister Andreas Brand und Lothar Riebsamen am vergangenen Dienstag die beiden Stipendiaten und wünschten ihnen viel Glück und Erfolg für ihren Aufenthalt. Der Bundestagsabgeordnete übernimmt für die beiden jungen Menschen aus dem Wahlkreis Bodensee während dieser Zeit die Patenschaft.

Seit 1983 besteht das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) als Stipendienprogramm des Deutschen Bundestags und des US-Congress. Jedes Jahr werden 360 deutsche und 350 amerikanische Schülerinnen, Schüler und junge Berufstätige als Stipendiaten ausgewählt. Die Jugendlichen leben als junge Botschafter ihrer Heimat für zehn Monate im jeweils anderen Land, die berufstätigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwölf Monate.

Die deutschen Schülerinnen und Schüler besuchen in den USA eine High School, die jungen Berufstätigen gehen auf ein College und absolvieren anschließend ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb. Die Stipendiaten leben während des Austauschjahres in Gastfamilien. So lernen sie den Alltag, die Kultur und die Politik des anderen Landes kennen. Zugleich vermitteln sie ihre Erfahrungen, Werte und Lebensweise aus dem eigenen Land. Für den Aufenthalt erhalten die Jugendlichen ein Vollstipendium, mit dem das PPP den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und den USA fördern will.