Dienstag, 19. Juni 2018
Kategorie: Potzblitz

Carrotstory an der GMS Schreienesch – Teil 2

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b der Gemeinschaftsschule Schreienesch stecken mittendrin in den letzten Vorbereitungen für ihren Carrotmob am 23. Juni 2018 auf dem Friedrichshafener Schlemmermarkt.

Unter anderem haben sie in den letzten Wochen ihr Carrotmob-Projekt dem Bürgermeister vorgestellt und eine Energieberatung im örtlichen Weltladen durchgeführt. Aber lesen Sie selbst im zweiten Teil der Carrotstory an der GMS Schreienesch. Die Schülerinnen und Schüler in Friedrichshafen werden nicht nur vom Programm Carrotmob macht Schule unterstützt, sie haben sich auch um eine Förderung des Potzblitz!-Projekts der Zeppelin-Stiftung und der Stadt Friedrichshafen gekümmert, welches junge Forscher einer breiteren Öffentlichkeit bekanntmachen soll. Durch die Unterstützung beider Programme sind die Schülerinnen und Schüler bisher unter anderem in der Lage gewesen, Stellwände und T-Shirts für ihren Carrotmob anzuschaffen. Bei einer vor kurzem stattgefundenen Potzblitz!-Ausstellung an ihrer Schule nutzten die Schülerinnen und Schüler die Stellwände und ihre T-Shirts dann, um ihre Gäste zu begeistern. Der Schüler Leon erklärt den nachhaltigen Effekt der Stellwände aus Holz:

„Dank der Stellwände müssen wir nicht ständig neue Plakate benutzen, die danach ja eh im Mülleimer landen.“

Potzblitz! erleichtert der 7b außerdem den Zugang zur Presse und hilft ihr dadurch, ihr Carrotmob-Projekt in der Region immer bekannter zu machen. Die Gruppe „Energieberater“ war währenddessen in den letzten Wochen damit beschäftigt, eine Energieberatung im örtlichen Weltladen, welcher der Partnerladen der 7b bei ihrem Carrotmob-Projekt ist, zu organisieren. In Begleitung eines professionellen Energieberaters schauten sich die Schülerinnen und Schüler im Weltladen genau um und machten so einige Energiefresser aus. Adrian von den „Energieberatern“ betont:

„Der professionelle Energieberater hat uns zwar einiges beigebracht und uns geholfen, das meiste mussten wir an dem Tag aber selber rausfinden, es ist ja schließlich auch unser Carrotmob-Projekt.“

So hielten die Schülerinnen und Schüler fest, dass die draußen angebrachten Neonröhren tagsüber nicht angeschaltet sein müssen, dass eher die Fenster zu- als die Ventilatoren angemacht und dass bei geöffneten Fenstern die Heizungen ausgestellt werden sollten. Die während des Rundgangs erworbenen Erkenntnisse listen die Schülerinnen und Schüler jetzt auf und übergeben sie an den Weltladen. Den Schülerinnen und Schülern ist wichtig, dass ihr Carrotmob-Projekt eine maximale Wirkung erzielt. Aus diesem Grund folgten sie einer Einladung des Friedrichshafener Bürgermeisters ins Rathaus, wo sie vor dem Umweltausschuss sprachen und erklärten, wie sie durch ihr Projekt der Stadt in Sachen Klimaschutz helfen können. Sie beantworteten außerdem viele Fragen der interessierten Bürgerinnen und Bürger, wie die Schülerin Jippe erklärt:

„Eine Frage war, wie viel Energie an unserer Schule verbraucht wird. Das wollen wir jetzt rausfinden. Wir wollen uns im nächsten Schuljahr darum kümmern und dann auch überlegen, wie wir den Energieverbrauch senken können.“

Das zeigt mal wieder, wie Carrotmob macht Schule über einen Carrotmob hinaus eine nachhaltige Wirkung erzielt. Die Schülerinnen und Schüler stellten ihr Carrotmob-Projekt außerdem noch vor dem Jugendparlament vor. Zu guter Letzt haben sich die Schülerinnen und Schüler daran gemacht, Füße aus Klebematerial auszuschneiden. Diese werden mit interessanten nachhaltigen Ideen beschriftet und am Tag des Carrotmobs vom Schlemmermarkt, wo der Carrotmob stattfindet, bis zum Weltladen führen. Jetzt macht sich die 7b der Gemeinschaftsschule Schreienesch noch daran, an den letzten Stellschrauben zur Vorbereitung ihres Carrotmobs zu drehen, bevor dann am 23. Juni 2018 der Startschuss zum eigentlichen Event fällt. Wir sind gespannt und werden in Kürze vom Ablauf und von den Ergebnissen des Friedrichshafener Carrotmobs berichten.