Das neue Sportbad soll 2019 fertig sein

Mit Volldampf wird derzeit auf der Baustelle für das neue Sportbad gebaut. Die Glasfassade ist angebracht, die große Rutsche ist weithin zu sehen, in den Schwimmbecken werden die Fliesen angebracht und in einige Becken wurde schon Wasser eingelassen.

So soll kontrolliert werden, ob die Becken dicht sind. Zwar gab es zu Beginn der Bauarbeiten eine zeitliche Verzögerung, dennoch liegen die Arbeiten im Zeitplan.

Eine Attraktion ist die Rutsche, die bereits jetzt für Passanten weithin zu sehen ist. Die Rutsche startet in einer Höhe von 9,32 Meter über der Fußbodenhöhe des Schwimmbades. Die Röhre ist rund 83 Meter lang. Unten angekommen, rutschen die Nutzer in ein Landebecken, das rund 3 Meter auf 6 Meter groß ist. Eine LED-Effektbeleuchtung wie beispielsweise eine spiralförmige Drehung vermittelt dem Rutschenden den Eindruck, sich zu drehen.

Der Rohbau ist nahezu abgeschlossen und beim Gang durch den Innenbereich lässt sich schon erahnen, wie das Sportbad nach seiner Fertigstellung aussehen wird. Am Sportpark entsteht ein Bad für die Häfler Bevölkerung, die Schülerinnen und Schüler, die Vereine aber auch für Gäste. Rund 38 Millionen kostet das Sportbad, das aus Mitteln der Stadt und der Zeppelin-Stiftung finanziert wird. Zusammen mit dem Parkhaus, das nahezu fertiggestellt ist, liegen die Investitionen bei rund 50 Millionen Euro.

„Aktuell ist das Sportbad die größte Einzelbaumaßnahme der Stadt und gleichzeitig in der Geschichte der Stadt. Aufgrund der aufwändigen Technik ist der Bau eine sehr komplexe und individuelle Maßnahme“, erläutert Erster Bürgermeister  Dr. Stefan Köhler beim Baustellenrundgang.

Im neuen Sportbad stehen den Nutzern 1.200 Quadratmeter Wasserfläche, verteilt auf sechs Becken zur Verfügung. Dazu kommen drei Saunen und zwei Dampfbäder. „Beim Bau des neuen Sportbades haben wir auf eine offene, barrierefreie und großzügige Gestaltung großen Wert gelegt“, berichtet Wolfgang Kübler, Leiter des Stadtbauamtes der Stadt Friedrichshafen. Er und sein Team sind für die Bauleitung von Seiten der Stadt verantwortlich.

Nur das Kursbecken wird von den anderen Bereichen durch eine Glaswand abgetrennt. „Das machen wir, damit beispielsweise bei der Wassergymnastik Musik gespielt werden kann, ohne dass sich die anderen Badegäste gestört fühlen“, so Köhler.  Die großzügige Glasfassade bringt Tageslicht in nahezu alle Bereiche des Bades.

Im Parkhaus entstanden rund 420 Stellplätze für Fahrzeuge, darunter fünf mit Ladestation für Elektroautos. Die Stellplätze sind verteilt auf elf Teilebenen und sind barrierefrei zu erreichen. Die  Zu- und Abfahrt führt über die Riedleöschstraße. Ein- und Ausgänge zum Parkhaus entstehen zur Meistershofener Straße und zum neu entstehenden Platz vor der ZF-Arena. Geplant ist, dass das neue Sportbad 2019 in Betrieb gehen wird.

Alle Bilder