Mittwoch, 16. Mai 2018

GZH-Sanierung in mehreren Abschnitten

Seit 33 Jahren ist das Graf-Zeppelin-Haus als Kultur- und Kongresszentrum im Dauerbetrieb. Deshalb steht nun eine umfassende Sanierung an. Allerdings nicht, wie ursprünglich angekündigt, während einer einjährigen Schließung im Jahr 2021, sondern in mehreren Sanierungsabschnitten.
Graf-Zeppelin-Haus
Graf-Zeppelin-Haus

„Aufgrund der weiter und in den vergangenen Monaten sogar noch stärker aufgeheizten Baukonjunktur haben wir gemeinsam mit dem Graf-Zeppelin-Haus nochmals die Planung kritisch geprüft und uns auf eine Sanierung in mehreren Abschnitten geeinigt“, sagt Dr. Stefan Köhler, Erster Bürgermeister. So könnten zeitliche Risiken, gerade auch mit Blick auf Ausschreibungen und die Verfügbarkeit von Handwerkern, deutlich reduziert werden.

Die anstehenden Sanierungen in Tiefgarage, Restaurant und Küche, in den Tagungs- und Veranstaltungsräumen sowie in den weiteren Technikbereichen sollen nun in mehreren Jahren und vorwiegend in den Sommermonaten erfolgen. Schon in der Vergangenheit wurde das GZH im Sommer für die jährlichen Revisionsarbeiten für mehrere Wochen geschlossen. Dieser Zeitraum könne optimal genutzt und für die Sanierungsabschnitte genutzt werden.

Entsprechende Mittel für die Sanierung stehen laut Stadtverwaltung im Haushalt der Zeppelin-Stiftung zur Verfügung und sind auch für die Folgejahre vorgesehen. Auch der Gemeinderat sei bereits entsprechend informiert. Da die Planungen für die Tiefgarage schon jetzt weit vorangeschritten seien, könnte hier voraussichtlich 2019/2020 mit dem ersten Sanierungsabschnitt begonnen werden. Die Tiefgaragen-Sanierung werde ebenfalls abschnittsweise erfolgen, so dass nur für die Sanierungsphase für die Ein-/Ausfahrtspindel eine komplette Schließung der Tiefgarage notwendig sei.

„Sowohl für eine Sanierung in einem Jahr als auch für eine Sanierung in mehreren Abschnitten sprechen unterschiedliche Vor- und Nachteile – nun sehen wir aber eine deutliche Verschiebung der Vorteile hin zur Mehrjahresvariante, die uns bei der aktuellen Baukonjunktur einfach flexibler macht“, sagt Matthias Klingler, Leiter des Graf-Zeppelin-Hauses. „Entscheidend ist für uns, dass wir unseren Kunden sowie den Bürgerinnen und Bürgern ein leistungsfähiges und zeitgemäßes Haus bieten können – mit so wenigen Beeinträchtigungen während der Sanierung wie möglich.“ Die nun geänderte Planung ermögliche eine zeitliche Entzerrung und eine bessere Abstimmung der verschiedenen Gewerke aufeinander. Mitarbeiter und die ersten Kunden seien über die neue Planung bereits informiert worden.