Mittwoch, 16. Mai 2018

29 neue Bürgerbäume gepflanzt

Seit dem Start der Aktion „Bürgerbäume für Friedrichshafen“ spendeten die Häfler Bürgerinnen und Bürger insgesamt 469 Bäume mit einem Spendenwert von rund 120.000 Euro. In einer Feierstunde im Hotel Maier in Fischbach dankte Bürgermeister Andreas Köster den Spenderinnen und Spendern. Gleichzeitig gratulierte er den Beschenkten und überreichte ihnen die Erinnerungsurkunden.

So unterschiedlich wie die Anlässe sind, zu denen Bürgerbäume gespendet werden, so unterschiedlich sind die Standorte: Am Anger, Margaretenstraße, Montfortstraße, alter Friedhof in Hofen, Colsmanstraße, Allmannsweiler, Eberhardstraße, Adenauerplatz, Riedleparkstraße, städtischer Friedhof, Kitzenwiese, Uferstraße, Bodanstraße sowie vor und im Frei- und Seebad Fischbach, im Strandbad und in der Ortschaft Ailingen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Häfler Bäder  spendeten zur Erinnerung an die verstorbenen Kolleginnen und Kollegen eine Erle, die im Frei- und Seebad Fischbach gepflanzt wurde. Bereits zum neunten Mal spendeten Rotraut und Jürgen Binder einen Bürgerbaum. Anlass war ihre Goldene Hochzeit, zu der sie sich mit einer Birke im Lernbiotop an der Margaretenstraße beschenkten. Christa Brandner und ihre Familie spendeten zum 80. Geburtstag eine Robinie, die in der Montfortstraße gepflanzt wurde.

Eva Brenkmann spendete zur Erinnerung an ihren Mann Axel eine Buche. Sie steht auf dem alten Friedhof in Hofen. Für eine unvergessliche Zeit in Friedrichshafen spendete Jutta Drexler eine Linde, die an der Colsmanstraße gepflanzt wurde. Herbert Graf  wurde von seiner Tochter und seinen drei Söhnen mit deren Familien mit einem Scharlachdorn beschenkt. Gleichzeitig spendeten sie zur Erinnerung an die Mutter Margret Graf einen weiteren Scharlachdorn. Beide Bäume stehen Am Anger im Ortsteil Löwental. 

Einen Wallnussbaum schenkte Ulrich Gresch seiner Frau Elisabeth Rilling-Gresch. Der Baum soll für ein „gutes Klima“ in Friedrichshafen sorgen und steht auf dem Kinderspielsplatz in Allmannsweiler. Josef Janischek wurde von Rolf Janischek, seinen Geschwistern und deren Familien zum 90. Geburtstag mit einer Robinie beschenkt. Sie wurde auf dem Platz vor dem Rathaus in Ailingen gepflanzt. Zur Erinnerung an Hanne spendete Ingo Kellermann einen Ahorn, der auf dem Schulhof in Ailingen steht.

Christine Kirchner und ihre Familie spendete zusammen mit den Familien Burghardt, Heimgartner, Hornikel und Schacht eine Weide für das Frei- und Seebad in Fischbach. Hanife Kling und die Geschwister Cemil jun. und Leyla spendeten für ihre Heimatstadt Friedrichshafen eine Robinie, die an der Eberhardstraße gepflanzt wurde. Lotte und Raimund Hertnagel erhielten von ihren Kindern Sonja, Marion, Raimund und Alexandra und deren Familien zur Goldenen Hochzeit eine Linde.  Der Baum, der auf dem Adenauerplatz steht, soll daran erinnern, dass die Familie wie ein Baum ist. Auch wenn die Zweige in unterschiedliche Richtungen wachsen, halten die Wurzeln doch immer zusammen.

Rebeca und Jan Maukisch wurden von ihrer Tochter Amelia zu Weihnachten mit einer Robinie beschenkt, die an der Riedleparkstraße steht. Zum Hochzeitstag schenkten Ann-Katrin Müller zusammen mit den Kindern Elisas und Maya ihrem Mann und Vater Roman Müller einen Spitzahorn.  Er steht vor dem Frei- und Seebad Fischbach. Klemens Müller schenkte seinen Enkeln Bo, Elias und Maya ebenfalls einen Spitzahorn, der vor dem Frei- und Seebad Fischbach gepflanzt wurde.

Zum 90. Geburtstag erhielt Hubert Rueß von Annette Rueß, ihren Geschwistern und Enkeln eine italienische Erle, die nun an der Bodanstraße im Muntenried steht. Hans-Peter Scheffold sowie Maria und Isabelle Münzer  spenden zum 70. Geburtstag von Maria Münzer einen Baumhasel. Der Baum wurde in Schnetzenhausen gepflanzt  Mit einer Spitzbirne überraschte Monika Schöllhorn ihren Ehemann Dr. Richard Schöllhorn am 65. Geburtstag. Außerdem beschenkte sie ihren Vater Josef Topp zum 90. Geburtstag zusammen mit ihrem Mann Richard, Michael und Barbara mit einer weiteren Stadtbirne. Beide Bäume stehen am neuen Veloring.

Ingrid Schuchter spendete zur Erinnerung an ihren Mann Alfons einen Feldahorn, der auf dem städtischen Friedhof gepflanzt wurde. Christine Heimpel und der Ortsverband Friedrichshafen der SPD beschenkten die langjährigen SPD-Mitglieder für ihre Treue mit einem Walnussbaum. Eine Kiefer als Zeichen für die deutsch-amerikanische Freundschaft spendeten Dr. Tillmann Stottele, Carmen Crepinsek sowie Douglas und Lynn Battles. Der Baum steht auf dem Rupberg in Raderach. Mit einem Spitzahorn beschenkten Petra Wolf,  Carsten, Patrick und Steffen Walter Wolf zum 60. Geburtstag mit einem Spitzahorn, der auf der östlichen Uferstraße steht. Als Dank an das Leben spendeten Gudrun Zimmermann, Thomas, Ursula und Margarete eine Erle, die im Strandbad für Schatten sorgen soll.

Symbolisch für die Deutsche Einheit spendeten das Bündnis 90/Die Grünen Friedrichshafen, die BUND Ortsgruppe Friedrichshafen und die NABU Ortsgruppe Friedrichshafen-Tettnang drei Bäume auf dem Rupberg in Raderach: eine Buche für die westlichen Bundesländer, eine Kiefer für die östlichen Bundesländer und Eiche für das wiedervereinigte Deutschland.

„Hinter jedem Baumgeschenk steht eine ganz individuelle Geschichte. Für die Bäume haben Sie alle Plätze ausgesucht, zu denen Sie oder der Beschenkte eine persönliche Beziehung haben. Ihnen allen herzlichen Dank, dass Sie mit Ihrer Spende unsere Stadt ein wenig grüner und damit noch lebenswerter machen“, bedankte sich Bürgermeister Andreas Köster.

Bei den Spenderbäumen handelt es sich um Bäume, die schon etwas größer und robuster sind. Gepflanzt und gepflegt werden die Bäume von den Mitarbeitern des Baubetriebsamtes und der Abteilung Grün des Stadtbauamtes. An jedem Bürgerbaum ist eine Plakette angebracht, die dokumentiert, wer diesen Baum gespendet bzw. wer mit diesem Baum beschenkt wurde.

Wer einen Bürgerbaum spenden und verschenken möchte, kann sich direkt am das Amt für Bürgerservice, Sicherheit und Umwelt, Abteilung Umwelt und Naturschutz, in der Eckenerstraße 11, Telefon 07541 203 2191, wenden.