ISEK-Abschluss und Auftakt zugleich

Die Weichen sind gestellt: In einem zweijährigen Prozess hat die Stadt Friedrichshafen in Zusammenarbeit mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern das integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) erarbeitet. Mit einer Veranstaltung am Mittwoch, 28. Februar, im Zeppelin Museum konnte das Projekt nun seinen vorläufigen Abschluss finden.
ISEK-Abschluss und Auftakt am 28. Februar 2018
ISEK-Abschluss und Auftakt am 28. Februar 2018

Im Juli 2015 begann die  Stadt Friedrichshafen mit der Aufstellung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) für Friedrichshafen. In zahlreichen Workshops wurden aus rund 900 Projektideen 17 Leitprojekte entwickelt und mit Maßnahmenvorschlägen definiert. Leitprojekte sind beispielsweise das Aktionsprogramm „Wohnraum in Friedrichshafen“, der Verkehrsentwicklungsplan, die Klimastadt, ein attraktives Stadtbild, das Zukunftsquartier Fallenbrunnen, das Ufergesamtkonzept und die Einkaufsstadt mit Aufenthaltsqualität.

Im Dezember hat der Gemeinderat den grundsätzlichen Beschluss zum ISEK als strategisches Programm gefasst. Um der Bevölkerung die Ergebnisse des ISEK-Prozesses vorzustellen, hatte die Stadt Friedrichshafen am Mittwoch, 28. Februar, zu einer Abschlussveranstaltung eingeladen, die zugleich den Auftakt für die Umsetzung der ersten ISEK-Leitprojekte war. Damit zeigt sich, dass ISEK wie geplant fortgesetzt, über eine Umsetzungskontrolle evaluiert und in Zukunft auch fortgeschrieben werden soll: Integrierte Stadtentwicklung ist ein dauerhafter Prozess.

Zu Beginn des Abends begrüßten Erster Bürgermeister Dr. Stefan Köhler und Jürgen Bleibler, Leiter der Abteilung Zeppelin des Zeppelin Museums, die rund 150 Gäste. Danach moderierte und präsentierte Stephanie Rahlf, Geschäftsführerin der KoRis (Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung), die das Projekt während der zwei Jahre begleitete, die Veranstaltung. Sie blickte auf den ISEK-Prozess zurück, stellte die Ergebnisse dar und warf einen Blick auf die weiteren Schritte. Und auch die ISEK-Gäste ließ Stephanie Rahlf einer weiteres Mal zu Wort kommen - auch an diesem Abend also: Bürgerbeteiligung. 
Am gleichen Abend wurde im Zeppelin Museum eine Ausstellung  zum Stadtentwicklungskonzept eröffnet. In der Ausstellung werden die Arbeitsprozesse der letzten zwei Jahre beschrieben und das Programm für die kommenden Jahre sowie Visionen für die Zukunft Friedrichshafens skizziert. Die Ausstellung kann bis zum 29. März im „ZeppLab“ im Zeppelin Museum zu den Öffnungszeiten besichtigt werden.

Aufgelockert wurde der Abend durch Marvin Suckut mit Poetry-Impulsen zur Stadtentwicklung. Marvin Suckut wurde 1989 in Stuttgart geboren und lebt und arbeitet seit 2010 in Konstanz, von wo aus er eigene Literaturveranstaltungen und Slams sowie Workshops rund um den Bodensee organsiert und moderiert. Im Laufe der letzten Jahre entschied er über 300 Poetry Slams für sich.

Musikalisch begleitete das Manfred-Fuchs-Trio den Abend.  Das Trio mit Manfred Fuchs, Claudius Maier und Tiny Schmauch trat mit einer Mischung aus Gypsy- und Jazz-Klängen auf und sorgte für ein genussvolles Musikerlebnis.

Info: Die Ausstellung zum ISEK kann bis 28. März im Zeppelin Museum (ZeppLab) zu den Öffnungszeiten besichtigt werden. Die Kurzfassung des ISEK-Abschlussberichts liegt in der Ausstellung, den Rathäusern und vielen städtischen Einrichtungen aus und ist außerdem ab sofort im Internet verfügbar unter isek.friedrichshafen.de.

Ansprechpartner für das ISEK: Stadtplanungsamt der Stadt Friedrichshafen, Charlottenstraße 12, 88045 Friedrichshafen, Telefon 07541 203 4600, E-Mail: stadtplanungsamt@friedrichshafen.de.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter isek.friedrichshafen.de.

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