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Geschichte der Bodenseebibliothek

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Geschichte der Bodenseebibliothek

Die Anfänge der Bodenseebibliothek liegen in der Gründung des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung im Jahr 1868.

Mit dem Ziel, den Bodensee und dessen Städte und Umgebungen systematisch wissenschaftlich zu untersuchen und zu dokumentieren, ging die Aufgabe einher, einschlägige Literatur zum Bodenseeraum zusammenzutragen, sowie auch Münzen, Wappen, Karten, naturhistorische Gegenstände und andere museale Güter. Die Sammlungen des Vereins waren über die Jahre hinweg in verschiedenen Räumlichkeiten in Friedrichshafen untergebracht, bis sie 1912 im neuen „Bodensee-Museum“ präsentiert wurden. Die Stadt Friedrichshafen hatte das Gebäude des ehemaligen Kreuzlinger Hofs an der Ecke Karlstraße/Schanzstraße umbauen lassen und dem Verein zur Verfügung gestellt.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Friedrichshafen zu großen Teilen zerstört. Etwa die Hälfte der Sammlung konnte zuvor in das Schloss Hohenems in Vorarlberg ausgelagert und somit vor der Vernichtung gerettet werden. Erst 1958 kamen die Bestände wieder nach Friedrichshafen, wo sie zunächst im neu aufgebauten Bodensee-Museum im Rathaus unterkamen. Nach der Angliederung der Buchsammlung an die Bücherei der Zeppelin-Wohlfahrt zehn Jahre später übergab der Verein die Bibliothek 1971 der Stadt Friedrichshafen als Dauerleihgabe.

Seit Mitte der 1980er Jahre ist die Bodenseebibliothek im Max-Grünbeck-Haus in der Katharinenstraße untergebracht.

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Service

Kontakt:

Bodenseebibliothek
Katharinenstr. 55
88045 Friedrichshafen
Tel.: +49 7541 209-153
Fax: +49 7541 203-88843
E-Mail: bodenseebibliothek(at)friedrichshafen.de
Informationen und Öffnungszeiten