Mit der Fischbacher Runde haben engagierte Bürger unseres Stadtteils ein Forum geschaffen, in dem die Belange Fischbachs thematisiert, kommuniziert und gegenüber der Stadt Friedrichshafen vertreten werden.
Die Bürgerbewegung in Fischbach entstand aus den drei Arbeitskreisen, die sich aufgrund einer Initiative der Kolpingsfamilie im Jahre 2001 zu folgenden Themen gebildet hatte
Diese Arbeitskreise führten nicht nur eine Bestandsaufnahme der jeweiligen Situation durch, sondern erarbeiteten auch Vorschläge zur Lösung oder Verbesserung der Situation. Diese wurden dann im März 2002 auf einer Bürgerversammlung mit über 300 Teilnehmern der Stadtverwaltung präsentiert. Im Zuge dessen wurde eine übergeordnete Runde aus Vertretern der Stadt und der drei Arbeitskreise eingerichtet, die sich um die Umsetzung der erarbeiteten Punkte kümmerte.
Ende 2003 wurde diese Runde auf Anregung des OB auch auf die Vereine, Schulen, Kirchen und sonstige Gruppierungen, die sich ehrenamtlich für bestimmte Belange der Bevölkerung engagieren, ausgeweitet. Dieser große Runde Tisch nennt sich seitdem "Fischbacher Runde" und tagt vier Mal im Jahr mit ca. 25 Vertretern. Im Jahre 2004 wurde als Arbeitsgrundlage eine Geschäftsordnung erarbeitet und beschlossen. Seit dieser Zeit agiert die Fischbacher Runde quasi als Bürgervertretung in Fischbach, da es in Fischbach keinen Ortschaftsrat gibt.
Die Runde wird von einem 6-köpfigen Leitungsteam geführt. Herr Kloth als beratendes Mitglied der Stadt Friedrichshafen stellt das Bindeglied zur Stadtverwaltung dar und öffnet die Türen zu vielen Ämtern. Die einzelnen Gremien der Bürgerbeteiligung finden Sie hier.
Das Leitungsteam spricht mit der Stadtverwaltung und den Gemeinderäten über aktuelle Fischbacher Themen und Brennpunkte und einige Brennpunkte im Ort konnten bereits in guter Zusammenarbeit erledigt werden (Kreisel Stockerholz, Spielplatz Fildenplatz).
Diese Form der Bürgerbeteiligung stellt zurzeit das in pragmatischer Hinsicht Erreichbare dar, aber die große Akzeptanz in der Bevölkerung und bei der Stadtverwaltung ermutigen zum Weitermachen.