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Erweiterung Karl-Oga-Haus

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Gesundheitseinrichtungen der Stadt Friedrichshafen auf dem Gelände des Karl-Olga-Hauses

Zentrum für Altersmedizin – Karl-Olga-Park

Luftbild Karl-Olga-Haus
(Zum Vergrößern anklicken!)

Das Karl-Olga-Haus ist in die Jahre gekommen. Um den heutigen Anforderungen an ein Altenpflegeheim entsprechen zu können, ist eine grundlegende Sanierung erforderlich. Dies wurde zum Anlass genommen, die Thematik grundsätzlicher zu betrachten.

Die auf Grund der Rahmenbedingungen unbefriedigenden Betriebsergebnisse des Karl-Olga-Hauses der vergangenen Jahre, der demografische Wandel allgemein und der zusätzliche Platzbedarf der Klinikum Friedrichshafen GmbH waren weitere Aspekte dieses Prozesses. In seiner öffentlichen Sitzung vom 23. Mai 2011 hat der Gemeinderat der Stadt Friedrichshafen nach Abwägung der Gesichtspunkte beschlossen, dass eine Weiterentwicklung des KOH zu „Gesundheitseinrichtungen der Stadt Friedrichshafen“ auf dem Gelände des derzeitigen Karl-Olga-Hauses erforderlich ist.

Das Gesamtprojekt "Gesundheitseinrichtungen Karl-Olga-Park" soll als gemeinsames Projekt der Klinikum Friedrichshafen GmbH und der Zeppelin-Stiftung realisiert werden. Um eine Konzeption für das Projekt zu entwickeln, wurden eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Stadt- und Stiftungspflege, des Stadtplanungsamtes, des Karl-Olga-Hauses und der Klinikum Friedrichshafen GmbH sowie eine Projektgruppe, zusammengesetzt aus Mandatsträgern und Mitgliedern der Arbeitsgruppe,  gebildet.

Bei einer Bürgerinformation am 27. Mai mit rund 80 Teilnehmern wurden die ersten Entwürfe der Planung vorgestellt. Aus den damaligen Reaktionen wurde eines deutlich: Der Erhalt des Parks auf dem Gelände des Karl-Olga-Hauses hat für viele Bürger oberste Priorität. Diesem Wunsch wurde in der Folge mit neuen Planentwürfen und einer Machbarkeitsstudie Rechnung getragen. Das Architekturbüro Hildebrand + Schwarz aus Friedrichshafen wurde beauftragt, diese Machbarkeitsstudie zu erstellen. Ebenso sollte geprüft werden, ob eine Komplettsanierung des bestehenden Karl-Olga-Hauses, ein Teilabriss des Gebäudes oder ein Neubau die wirtschaftlichste und zukunftsorientierteste Lösung ist. Nach bisherigem Planungsstand zeichnet sich ab, dass ein Neubau die kostengünstigste und beste Variante ist. Diese Machbarkeitsstudie wurde in der Bürgerinformation am 25. November vorgestellt und diskutiert.

Nach derzeitigem Stand ist geplant, auf dem Gelände des zukünftigen "Karl-Olga-Parks" (heutiges Gelände des Karl-Olga-Hauses und des benachbarten Grundstückes "Hallenbad") folgende aufeinander abgestimmte Nutzungen / Funktionen zu verwirklichen:

  • Zentraler Informations- und Kommunikationsbereich (als "natürlicher" Treffpunkt der Generationen)
  • Öffentliches Café mit Anbindung an den Park
  • Altenpflegeheim mit 100 Betten mit integrierter Kurzzeitpflege und Tagespflege
  • Ambulanter Pflegedienst
  • Ambulante und stationäre geriatrische Rehabilitation
  • Akut-Langzeitneurologie
  • Arztpraxen
  • Therapiebereich (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie)
  • Friseur
  • Podologie
  • Öffentlicher Kindergarten mit 2 Gruppen
  • Altenpflegeschule
  • Wohnen mit Service  (Betreutes Wohnen)
  • Seniorenbegegnungsstätte


Entstanden ist eine Studie des o. a. Architekturbüros, die den bisherigen Park nicht nur erhalten, sondern sogar erweitern würde. In die Studie wurde das bisherige Grundstück des Karl-Olga-Hauses und die "Liegewiese" des benachbarten Grundstückes "Hallenbad" integriert.

Das Grundstück, auf dem sich heute das Hallenbad befindet, kann mittelfristig als Erweiterungsfläche für das "Zentrum für Altersmedizin" genutzt werden.

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Service

Ansprechpartner:

Frank Kontermann
Klinikum Friedrichshafen
Röntgenstraße 2
88048 Friedrichshafen
E-Mail: f.kontermann(at)klinikum-fn.de

Finanzen

Investitionskosten der Zeppelin-Stiftung und des Klinikums Friedrichshafen:
rund 39 Millionen Euro für das Gesamtprojekt (darin enthalten sind knapp fünf Millionen Euro für ein neues Altenpflegeheim in Fischbach, das der Öffentlichkeit aber separat vorgestellt wird)

Zeitschiene:

25. November 2011: Bürgerinformation im Karl-Olga-Haus

Bis 11. Dezember 2011: Bürger können ihre Ideen, Fragen, Anregungen einbringen: Online-Formular zur Bürgerbeteiligung

1. Quartal 2012: Behandlung des Themas in den Ausschüssen und im Gemeinderat

2012: Schaffung der planungsrechtlichen Grundlagen

Spätestens Sommer 2013: geplanter Baubeginn