Der Weg für das Interkommunale Gewerbegebiet Kluftern Süd / Steigwiesen ist frei.
Das Regierungspräsidium Tübingen hat am 30. Juni nach eingehender Prüfung die von der Verwaltungsgemeinschaft Friedrichshafen - Immenstaad beantragte Änderung des Flächennutzungsplans genehmigt. Damit hat das Regierungspräsidium nach der bereits durch den Regionalverband Bodensee-Oberschwaben vorgenommenen Regionalplanänderung auch auf der Ebene der Bauleitplanung die Voraussetzungen geschaffen, damit das von der Firma MTU / Tognum AG geplante Materialwirtschaftszentrum zeitnah verwirklicht werden kann.
„Das Beispiel zeigt, dass es im engen Zusammenwirken aller wesentlichen örtlichen und regionalen Akteure sowie der zuständigen Behörden auch bei schwierigen planerischen Ausgangbedingungen gelingen kann, wichtige wirtschaftliche Ansiedlungsvorhaben rasch voranzubringen“, so der Regierungspräsident.
Besonders begrüßenswert sei es, dass der Standort keinen neuen Siedlungssplitter darstellt, sondern an ein bereits auf Markung Immenstaad bestehendes Gewerbegebiet anschließe und zudem ein flächenschonenderes interkommunales Vorgehen ermögliche, zumal von der Gemeinde Immenstaad bereits ausgewiesene Gewerbeflächen an anderer Stelle aufgegeben würden.
„Auf diese Weise, so der Tübinger Regierungspräsident, werde den Herausforderungen im Bodenseeraum Rechnung getragen, sowohl eine erfolgreiche wirtschaftliche Weiterentwicklung zu gewährleisten als auch die sensible Natur- und Kulturlandschaft zu erhalten“.
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