„Mit dem heutigen Tag wird ein weiterer Meilenstein zur Verwirklichung des Projektes Materialwirtschaftszentrum MTU mit späterer Möglichkeit des Motorenwerkes getroffen Die vorliegenden Unterlagen und Ergebnisse und Beschlussanträge sind das Ergebnis eines sehr aufwändigen Verfahrens, das seinesgleichen in der Region sucht.
Keine Frage: Dass ein solches für den Standort, die Region wichtiges Großprojekt nicht auf ungeteilte Zustimmung stößt, von vielen als Belastung, als Beeinträchtigung empfunden wird, von vielen aber genauso als Chance für den Wirtschafts- und Zukunftsstandort FN, ist mehr als nachvollziehbar. Keiner verbraucht und überplant Flächen leichtfertig oder leichtsinnig, keiner kann den Baukörper wegretuschieren, allenfalls einbinden und verträglicher machen. Und dennoch ist in der Abwägung gegenüber den ersten Planungen der Flächenverbrauch reduziert, eingeschränkt worden. Am Ende steht für mich eine absolut vertretbare Lösung.
Eine Lösung, die nicht nur den Geist, sondern auch den Inhalt der Beschlüsse des Vermittlungsausschusses umsetzt. Wichtig ist, dass sie kommen und sie werden kommen und in einer logischen Abfolge der Baumaßnahmen und des Bauzeitenplanes des MWZ stehen. Ich zolle den Beteiligten hohen Respekt. Ihnen Herr EBM Dr. Köhler für die ausgleichende und moderierende Arbeit in und für Kluftern. In Person besonders Herrn Sauter und dem Planungsamt.
Ihnen, Herr Ortsvorsteher Nachbaur und den Ortschaftsräten für eine kritische Position, aber auch die Erkenntnis, dass Sie kompromissfähig und kompormissbereit waren und sind. Die Ergebnisse bringen auch Vorteile verkehrlich, gestalterisch für Kluftern – neben den Nachteilen, die zu besorgen sind. Aber auch der Bürgerinitiative Pro Kluftern, die sich kritisch, hart, wahrnehmbar, aber am Ende doch auch Argumenten zugänglich, gezeigt haben.
Dieses Verfahren zeigt, dass Deutschland, Friedrichshafen unverändert ein interessanter Standort ist. Dank an die MTU für das klare Bekenntnis zum Standort.
Und dieses Verfahren zeigt auch, dass solche Projekte auch und gerade in Deutschland noch möglich sind. Und sicher gibt es auch Regionen und Gegenden – gar nicht so weit weg – bei denen bereits Planungsrecht bestanden hätte und trotzdem die MTU zum Standort FN steht.
Und so wünsche ich mir, dass auch der Immenstaader Gemeinderat sich nun den letztendlichen Ruck und Schwung gibt, die Planungen auf den Weg zu bringen. Wir treffen mit den Beschlüssen heute die Voraussetzung zur Genehmigung des Flächennutzungsplanes, damit zur Rechtskraft des BPlanes und damit die Voraussetzung zur Baugenehmigung. Die noch offenen Punkte sind im Vergleich zur Bedeutung des Projektes als ganzes, sehr überschaubar, lösbar, unser Willen dazu ist klar bekundet.
Ich danke aber auch Ihnen, dem GR, der über den GR-Wechsel hinaus, in größter Einmütigkeit dieses Projekt gestemmt hat. Sie sind ein Gemeinderat, der entscheidet, dafür meinen besten Dank.
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