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Dienstag, 27. Dezember 2011

Häfler Obstwiesenprogramm startet

Die Stadt Friedrichshafen unterstützt Landwirte, Bürger und ehrenamtliche Initiativen dabei, Hochstammobstwiesen in Friedrichshafen zu erhalten und zu pflegen.

Gefördert werden Maßnahmen im Ortsrand- und Außenbereich in Hochstammobstwiesen. Hausgärten und Freizeitanlagen sind von der Förderung ausgenommen. Vorbildliche und innovative Projekte können mit bis zu 500 Euro pro Jahr unterstützt werden.

Friedrichshafen hat eine alte Tradition als Obstbauregion. Früher wurden Streuobstwiesen durch Ackerbau und Gründland bewirtschaftet und die Bäume regelmäßig gepflegt. Heute werden überwiegend niedrige Plantagen genutzt und die Hochstammobstwiesen verschwinden zunehmend. Dieser Entwicklung will die Stadt Friedrichshafen mit dem Obstwiesenprogramm entgegenwirken. Es fördert die Sanierung alter Obstwiesen. Dazu gehört die Pflege alter Bäume, um so die Vitalität und Nutzung alter Bäume zu verbessern. Dafür erhalten Landwirte eine Pflegevergütung von 40 Euro für einen großen Apfelbaum mit einem Kronendurchmesser von mehr als acht Metern. Pro Jahr kann ein Antragsteller mit höchstens 1.500 Euro unterstützt werden.   Eine Abstimmung über den Umfang der Maßnahmen erfolgt vor Ort. Die Erstpflege und die Folgepflegemaßnahmen unterstützt die Stadt je nach Größe und Alter der Obstbäume zwischen 8 Euro und 200 Euro. Antragsteller, die Obsthochstämme nachpflanzen wollen, erhalten bis zu 15 Jungbäume pro Jahr. Vorbildhafte und innovative Projekte können aus dem Obstwiesenprogramm mit bis zu 500 Euro pro Jahr bezuschusst werden. Ehrenamtliche Initiativen können für konkrete Projekte bis zu 1000 Euro pro Jahr erhalten.  Darüber hinaus plant die Stadt,  Schnittkurse für Interessierte und Obstwiesenbesitzer, die als ehrenamtliche Obstfachwarte arbeiten möchten, anzubieten. Das Häfler Obstwiesenprogramm gilt nur auf der Gemarkung Friedrichshafen. Gefördert werden Maßnahmen im Ortsrand- und Außenbereich in Hochstammobstwiesen. Hausgärten und Freizeitanlagen sind von der Förderung ausgenommen.

Information:
Ausführliche Informationen zur Konzeption und zu den Förderrichtlinien sowie die Antragsunterlagen gibt es unter www.obstwiesen.friedrichshafen.de. Für Auskünfte steht außerdem Bertrand Schmidt von der Umweltabteilung des Amtes für Bürgerservice, Sicherheit und Umwelt der Stadt Friedrichshafen, Tel. 07541 203- 2193, zur Verfügung. Info-Flyer mit ausführlichen Informationen zum Programm liegen im Rathaus am Adenauerplatz, im Technischen Rathaus und in den Ortsverwaltungen Ailingen, Ettenkirch und Kluftern aus.


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