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Die Geschichte des Schulmuseums

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Die Geschichte des Schulmuseums

Bis zum Ende der 60iger Jahre besaß fast jede Gemeinde Deutschlands eine eigene Volksschule, von der einklassigen Zwergschule auf dem Land bis zur ausgebauten Schule in der Stadt. Häufig waren sie nach Konfessionen, aber auch nach Geschlechtern getrennt. Dies änderte sich mit der nun in Deutschland eingeleiteten Schulreform. Die Länderregierungen ließen die kleinen Schulen schließen. Die Kinder müssen seitdem täglich in zentrale Schulorte fahren. Der anfängliche Widerstand der Bevölkerung ist inzwischen verstummt. Die besser gewordene Schulbildung überzeugt.

Das Schulmuseum wurde am 8. Februar 1980 durch Oberbürgermeister Herzog im Schulhaus des Stadtteils Schnetzenhausen eröffnet. Hier hatte der Rektor an der Pestalozzischule Friedrichshafen, Norbert Steinhauser, eine schulgeschichtliche Sammlung zusammengetragen. Ein Jahr später schon konnte das neue Schulmuseum erweitert werden: Dr. Erich Müller-Gaebele, Professor an der Pädagogischen Hochschule Weingarten, brachte seine Sammlungsstücke zur Schulgeschichte ebenfalls nach Friedrichshafen. Im März 1989 erfüllte die Stadt den langgehegten Wunsch des Museums, ins Stadtinnere Friedrichshafens umzusiedeln. In der ehemaligen "Villa von Riss" wurde es völlig neu gestaltet und um zahlreiche Themenbereiche ergänzt.

Seine günstige Lage im Urlaubsgebiet des Bodensees, seine Nähe zur Schweiz und vor allem sein Aufbau als ein echtes „Erlebnismuseum" bringen ihm jährlich tausende von Besuchern.

Die Stadt Friedrichshafen ist Trägerin des Schulmuseums.

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Service

Kontakt:

Schulmuseum Friedrichshafen am Bodensee
(beim Graf-Zeppelin-Haus)
Friedrichstr. 14
88045 Friedrichshafen
Tel.: (07541) 32622
Fax: (07541) 370335
info(at)schulmuseum-fn.de

Öffnungszeiten:

01.04. bis 31.10.:
täglich 10.00-17.00 Uhr

 

01.11. bis 31.03.:
Di - So 14.00-17.00 Uhr


Führungen nach Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.